Regionalstudio Wiesbaden

 
Das Team im FFH-Studio WiesbadenHitzige Landtagsdebatten, Demonstrationen, Skandale - den Kollegen im Studio in der Landeshauptstadt wird es nie langweilig. Ob BSE, innerer Sicherheit, Schulpolitik oder Flughafenausbau - die Meldungen aus Wiesbaden sind für das ganze FFH-Land von Bedeutung.

v.l.: Studioleiter Hans-Jürgen Heck, Claudia Helm, Konrad Neuhaus, Elisabeth Sommerlad und Nadja Büssing.

HIT RADIO FFH Studio Wiesbaden
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65183 Wiesbaden
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Aktuelle Meldungen aus dem Regionalstudio Wiesbaden

Eltville: Trubel um Jennifer Braun

Eltville im Rheingau fiebert dem Finale von «Unser Star für Oslo» am Freitag entgegen. Jennifer Braun, 18-jährige Schülerin aus der Stadt, kämpft bei dem Fernsehcasting um ein Ticket zum Eurovision Song Contest 2010. «Sollte sie wirklich gewinnen, wird hier sicherlich bald der erste Jennifer-Wein gekeltert, so groß ist der Trubel», sagte Bürgermeister Patrick Kunkel am Mittwoch in Eltville. Zunächst gibt es eine große Party am Final-Abend, der von 20.15 Uhr an live in der ARD übertragen wird. «Disco, Video-Leinwand, Moderation - wir machen ein Fass auf», sagte Kunkel. Auch ein großer Empfang für die nunmehr berühmte Tochter der Stadt sei in Planung.

 

 

Mainz: Misshandlungen in ehemaligem Internat

In einem früheren Jungen-Internat des Bistums Mainz im südhessischen Bensheim sollen in den 60er und 70er Jahren Schüler sexuell missbraucht und misshandelt worden sein. Einer der Verdächtigen sei der damalige Leiter - ein Sozialarbeiter -, der andere ein Priester, teilte ein Sprecher des Bistums am Mittwoch mit. Sie sollen unter anderem Schüler aus nichtigen Anlässen massiv geprügelt haben. Beim damaligen Leiter stehe auch der Verdacht des sexuellen Missbrauchs im Raum. Die Staatsanwaltschaft in Darmstadt sei informiert. Das Bistum zeigte sich tief betroffen. Das Knabenkonvikt war 1981 geschlossen worden.

 

Mainz: Klöckner gegen Beck

In Rheinland-Pfalz muss Ministerpräsident Beck um seine Macht bangen. Die rheinland-pfälzische CDU hat für die kommende Landtagswahl Julia Klöckner einstimmig als Spitzenkandidatin vorgeschlagen. Die 37-jährige Staatssekretärin aus Bad Kreuznach meint es ernst, sie will sich in ihren Heimatkreis für das Landtagsmandat bewerben, und dafür dann auch den Posten in Berlin an den Nagel hängen. Die ehemalige deutsche Weinkönigin rührt in ihrem Wahlkreis schon kräftig die Trommel, auch bei den Regionalkonferenzen holte sie sich den Rückhalt. Bei einem Landesparteitag im April in Bingen wird sie nominiert, die junge Politikerin ist fest entschlossen nach der Macht zu greifen und wird den dienstältesten Ministerpräsidenten herausfordern.

 

Limburg: Missbrauch auch bei den Domsingknaben

Sexuellen Missbrauch soll es auch bei den Limburger Domsingknaben gegeben haben. Nach Informationen der „Nassauischen Neuen Presse" hat ein ehemaliges Chormitglied den Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst angeschrieben. Der Mann berichtete ihm von Übergriffen des damaligen Dirigenten. Dabei geht es um den Zeitraum nach der Gründung des berühmten Knabenchors zwischen 1967 und 1973. Der beschuldigte Domkapellmeister und Priester ist 2002 gestorben. Der Missbrauchs-Beauftragte des Limburger Bistums, Benno Grimm, hat bestätigt, dass täglich mehrere Hinweise mit neuen Vorwürfen bei ihm eingehen. In der vergangenen Woche hatte der Bischof von bislang fünf beschuldigten Priestern und sechs Opfern gesprochen

 

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