Er kann eine Plage sein, aber er kann auch eine gute Protein-Quelle sein. Und vielleicht sogar eine Delikatesse?
Maikäfersuppe
Bis Mitte des vergangenen Jahrhunderts wurden die munteren Krabbler vielerorts in Deutschand noch verspeist.
Zum Beispiel als Maikäfer-Suppe, aber auch im Ganzen, kandiert oder mit Schokolade überzogen.
Und in diesem Jahr wird es wieder ganz besonders viele Maikäfer geben.
Grund genug für FFH-Reporter Stefan Maywald, mal ein Rezept auszuprobieren.
Erwin Messmer ist ein waschechter Tiroler, Wirt in der Almhütte in Darmstadt-Eberstadt, und für fast jeden Schabernack zu haben.
Mit ihm hat sich Stefan in die Küche gestellt und das ausgefallene Gericht einmal getestet...
Der Reportage erster Teil

Dann wurde das Rezept auch gleich mal an den Gästen von Erwin Messmer getestet.
Und es war fair: Denn die wussten, was da auf den Tisch kam....
Der Reportage zweiter Teil
Na, Lust bekommen? Hier kommt das Rezept...
Rezept : Maikäfersuppe á la Almhütte (1/2 Liter)
Die Zutaten:
70 lebende Maikäfer
100 ml Sahne
200 ml Hühnerbrühe
100 g gehackte Zwiebeln
Prise Salz
20 g Soßenbinder (Mehlschwitze)
- Maikäfer unter lauwarmem Wasser waschen, dann in kochendes Wasser werfen und ca. acht Minuten warten.
- Maikäfer zupfen: Flügel, Kopf und Beine abziehen (etwa wie Krabben pulen).
- Zwiebel in Öl anbraten
- mit Hühnerbrühe löschen
- Maikäferrümpfe dazu geben und zehn Minuten kochen
- das Ganze fein pürieren
- Suppe absieben
- nach dem Absieben nochmal aufkochen und mit Sahne verfeinern
- nach Belieben salzen und abbinden
- servieren mit etwas gehacktem Schnittlauch oder Petersilie als Deko
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