Hessen-News

Die FFH-Hessenreporter sind immer für Sie vor Ort! Hier finden Sie die aktuellen Meldungen aus unseren Regionalstudios. 

Mehr zu unseren Hessenreportern und den sechs

Kassel: Eishalleneinbruch aufgeklärt

Die blauen Stahltüren an den Eingängen der Kasseler Eissporthalle sehen offenbar massiver aus, als sie es tatsächlich sind. Mit hartnäckigem Rütteln schafften es drei Neunzehnjährige hier in die Halle einzudringen, gaben sie bei ihrer Vernehmung zu. Drinnen brachen sie weitere Türen auf, stahlen Schlittschuhe, Trikots, T-Shirts, 3000 Euro aus der Mannschaftskasse der Huskies und persönliche Gegenstände der Spieler. Ein Zeugenhinweis hatte die Polizei auf die Spur der drei Jugendlichen gebracht, sie konnten zuhause oder an der Arbeit festgenommen werden. Wohnungen und Autos der drei wurden durchsucht. Dabei konnte die Polizei einen Großteil der Beute sicherstellen, fand dabei auch Zigaretten und Hochprozentiges aus einem Einbruch in einem Getränkemarkt am Töpfenhofweg. Dort war zweimal eingebrochen worden - Mitte Februar und in der Nacht zu Dienstag nach dem Einbruch in die Eishalle.

 

Bad Hersfeld: Ausbildungsmesse in der Waldhessenhalle

Die Schulzeit neigt sich dem Ende entgegen - und noch immer keinen Schimmer, was man mal werden soll?! Die große Ausbildungsmesse in der Bad Hersfelder Waldhessenhalle versucht zu helfen. 70 Arbeitgeber der Region präsentieren sich und ihr Angebot an Ausbildungsstellen. Freitag geöffnet bis 16 Uhr und Samstag von 9.30 bis 14 Uhr. Motto: „Wähle aus dem Berufe-Cocktail".

 

Limburg: Bistum um Millionen betrogen - 6 Jahre und drei Monate Haft für ehemaligen Rentamtsleiter

Er hat das Bistum Limburg um Millionen erleichtert, um sich ein Leben in Luxus zu gönnen. Das Landgericht hat den früheren Leiter des katholischen Rentamtes deshalb soeben zu sechs Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Mit gesenktem, hochrotem Kopf nahm der 55-Jährige das Urteil entgegen. Jahrelang hatte der angeblich so seriöse und kirchentreue Mann ein Doppelleben geführt und sich Häuser, Reisen und gleich mehrere Freundinnen gegönnt. Verurteilt wurde er wegen der Veruntreuung von 2,7 Millionen Euro. Der tatsächliche Schaden liegt aber bei knapp 5 Millionen, allerdings sind die älteren Betrügereien verjährt. Unklar bleibt, warum ihm das Bistum nicht schon früher auf die Schliche kam.

 

Offenbach: Sozialbetrügerin "Mallorca-Karin" erhält milde Strafe

Unter dem Namen „Mallorca-Karin" machte sie 2006 bundesweit Negativ-Schlagzeilen. Die Betrügerin aus Mühlheim vermietete in Spanien Ferienhäuser und trotzdem im Kreos Offenbach trotzdem Tausende Euro Sozialhilfe. Jetzt wurde die 54jährige dafür verurteilt. Deutschlands frechste Sozial-Abzockerin kam milde davon, musste nicht mal selbst vor Gericht erscheinen. Auch die beiden Haupt-Belastungszeugen fehlten. Einer ist schwer erkrankt und die ehemalige Chef-Sozialfahnderin des Kreises nicht auffindbar. Sie hatte „Mallorca-Karin" vor vier Jahren das Handwerk gelegt, versucht sich jetzt aber wohl in Berlin als Schauspielerin. Dem Offenbacher Amtsgericht fehlten somit wichtige Aussagen. Für die 54jährige setzte es somit nur eine Geldstrafe von 2400 Euro- damit ist sie aber vorbestraft. An den Kreis muss sie noch über 10.000 Euro zu Unrecht gezahlte Sozialhilfe zurückzahlen. (Foto: www.bild.de)

 

Wiesbaden: Zwei Verletzte bei Brand

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Moselstrasse sind heute zwei Männer schwer verletzt worden. Die Wehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz und konnte das Feuer schnell löschen. Wie der Brand entstand ist unklar, auch die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest. Laut Einsatzleiter Werner Stiehl schlugen beim Eintreffen der Feuerwehr die Flammen meterhoch aus der Wohnung. Foto: Manuel Becker

 

Wiesbaden: Ex-Ministerin weist Vorwurf von Odenwaldschüler zurück

Die frühere hessische Kultusministerin Karin Wolff (CDU) wehrt sich gegen den Vorwurf eines Ex-Schülers der Odenwaldschule, sie habe 1999 Hinweise auf sexuellen Missbrauch an der Schule ignoriert. «Wir haben direkt gehandelt», betonte Wolff. Ihrer Erinnerung nach habe sie einen Brief von dem Schüler erhalten. Der habe darin eindringlich darum gebeten, seinen Namen nicht zu nennen. Außerdem habe er angekündigt, sich noch einmal zu melden, das sei aber nicht geschehen.

 

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