Hessen-News

Die FFH-Hessenreporter sind immer für Sie vor Ort! Hier finden Sie die aktuellen Meldungen aus unseren Regionalstudios. 

Mehr zu unseren Hessenreportern und den sechs

Leiche aus dem Main geborgen

An der Griesheimer Schleuse in Frankfurt ist die Leiche eines Mannes aus dem Main gezogen worden. Die Polizei hat Ausweispapiere bei dem Toten gefunden. Danach handelt es sich um den 30-jährigen, der am Neujahrsmorgen vom Geländer der «Alten Brücke» ins Wasser gesprungen war.

Zeugen hatten damals beobachtet, wie der Mann seine Jacke ausgezogen und auf das Brücken-Geländer gestiegen war. Die Ermittler schließen ein Gewaltverbrechen aus.

 

Frankfurt: Schüsse auf Rechtsanwalt in Harheim

Nach dem Schuss auf einem Rechtsanwalt in Frankfurt-Harheim heute früh, fehlt von dem unbekannten Täter noch jede Spur. Mittlerweile weiß die Polizei aber zumindest, wie sich die Tat abgespielt haben könnte. In der Hermannspforte, einem ruhigen, fast idyllischen Wohngebiet mit Einfamilien- und Reihenhäusern, fiel um kurz vor 10 Uhr der Schuss. Der 45jährige Rechtsanwalt hatte gerade sein Wohnhaus verlassen, um zur Arbeit zu fahren. Zwischen den geparkten Autos wurde er am Bein getroffen und schwer verletzt. Er kam ins Krankenhaus. Der unbekannte Schütze ist seitdem auf der Flucht. Wie Zeugen aussagten, ist er etwa 1,75 Meter groß, trägt eine grüne Bomberjacke und eine Wollmütze. Angeblich ist der Mann Osteuropäer. Warum er auf den Anwalt geschossen hat, ist immer noch unklar.

 

 

Offenbach: "Schuldenhaus Hessens" steht in Offenbach

Knapp 460.000 Hessen sind derzeit überschuldet - haben auf lange Sicht also mehr Ausgaben als Einnahmen. Das besagt jetzt eine Studie der Wirtschaftsauskunft Creditreform. Die höchste Pro-Kopf-Verschuldung gibt es in Offenbach. Die Finanzierung für das Haus, die teuren Raten fürs Auto, die speziellen Wünsche der Kinder und, und, und - etwa jeder siebte Offenbacher steckt tief in den roten Zahlen. Im Durchschnitt haben sich auf dem Konto etwa 37.000 Euro Schulden angehäuft. Damit steht Offenbach im deutschen Schulden-Atlas auf Platz 3 - von 413 Städten und Kreisen. Auch Kassel und Wiesbaden stehen ganz oben dabei. Am besten Schlafen - weil sie verhältnismäßig wenig in der Kreise stehen - können die Menschen im Main-Taunus-, Hochtaunus- und im Vogelsbergkreis. Alle Deutschen zusammen haben Schulden in Höhe von 228 Milliarden Euro.

 

Kelkheim: Mitarbeiter-Proteste bei Fife-Tidland in Münster

Beim Papiermaschinen-Hersteller Fife-Tidland in Kelkheim am Taunus wird heute gestreikt. Die Mitarbeiter demonstrieren so gegen die Planungen des amerikanischen Mutterkonzerns die Produktion nach Polen zu verlagern. „Hier geht's zum Arbeitsplatzvernichter Fife-Tidland!" - stand auf einem knallroten Plakat, das wochenlang vor dem Werkstor im Stadtteil Münster hing. Das Banner ist mittlerweile zwar verschwunden, die Stimmung der Beschäftigten aber immer noch schlecht. Etwa 30 von ihnen könnten ihren Job verlieren, schätzt der Betriebsrat. Langfristig sei sogar der ganze Standort in Gefahr und das, obwohl es dem Unternehmen gut gehe. Heute treffen sich Arbeitnehmervertreter und die Geschäftsleitung in Niedernhausen, um über die Verlagerung der Produktion nach Polen zu beraten.

 

Frankfurt: Stadt warnt vor Abzocke durch "Kanal-Haie"!

Sie stehen leider nicht auf der Liste, der vom Aussterben bedrohten Tierarten: so genannte „Kanal-Haie"! Das sind Betrüger, die ahnungslose Bürger mit unnötigen Reparaturarbeiten am Kanal abzocken. Vor ihnen warnt jetzt die Stadt Frankfurt. Es klingelt an der Haustür. Davor steht ein freundlicher Herr im Blaumann, der den meist älteren Mieter ein verlockendes Angebot macht. Für ein paar Euro untersucht er den Abwasserkanal mit Kameras - schaut, ob alles in Ordnung ist. Doch fast immer entdeckt der Betrüger einen Schaden, der angeblich sofort repariert werden muss. Dann wird's richtig teuer - mehrere hundert Euro. Die Stadt Frankfurt sagt: die meisten Kanäle davon waren hundertprozentig in Ordnung. Solche Arbeiten würden zudem immer vom Hauseigentümer bei der Stadt in Auftrag gegeben, die ihren Besuch immer vorher per Post ankündigt.

 

Frankfurt: Plant "Morgenlicht" weitere Anschläge in Region?

Die neue Terror-Bewegung „Morgenlicht" plant offenbar weitere Anschläge. Das steht in einem der BILD vorliegenden Geheimpapier. Im Moment erarbeitete die bewegung eine Liste von Unternehmen, die ihren Angestellten Löhne von unter sieben Euro zahlten. Gegner der Bewegung Morgenlicht seien konzerne, banken und deren management. Man wolle hohen Sachschaden anrichten aber niemand töten. Nicht auf das Konto von Morgenlicht geht offenbar eine an Ministerpräsident Koch geschickte Rohrbombenattrappe- die Polizei geht hier von einem verwirrten Einzeltäter aus.

 

 

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