
"Warten wir mal ab. Vor drei Monaten sind wir noch wegen falscher Einkaufspolitik verteufelt worden", betont der 62-Jährige nach dem 2:1-Sieg über den abstiegsbedrohten SC Freiburg. Der Sieg durch das Last-Minute-Tor von Stürmer-Neuzugang Halil Altintop verstärkt den Heißhunger der Hessen auf die internationalen Ränge.
"In den nächsten Spielen wird sich zeigen, ob wir dem Druck standhalten", sagt Bruchhagen aber mahnend und mit Blick auf die kommenden Partien in Hamburg und Stuttgart.
Die Punktzahl der vergangenen Saison (33) ist schon überboten, der Rückstand auf die fünftplatzierten Dortmunder Borussia (36 Punkte) auf nur noch zwei Zähler geschmolzen. Altintop sei Dank. "Da sieht man, was ein guter Stürmer ausmacht", sagt Skibbe.

Er fühlt sich nachdrücklich bestätigt, in der Winterpause hartnäckig die Verpflichtung eines Stürmers gefordert zu haben: Altintop erfüllt die Erwartungen.
"Der Wechsel war genau das Richtige für mich", sagt der Türke, der bis Saisonende mit Kaufoption von Schalke 04 ausgeliehen wurde. Sein erster Treffer seit dem 25. April 2009 war eine Befreiung. "Aber", erklärt Altintop, "wenn du kurz vor Schluss ein Tor machst, ist das immer glücklich".
Für den 44-jährigen Skibbe, der sich beim Thema Neuzugänge in der Winterpause mit Bruchhagen angelegt hatte, war allerdings längst nicht alles Gold. "Mit den ersten 30 Minuten war ich unzufrieden. Da waren wir gedanklich zu langsam, haben keine zweiten Bälle gewonnen. Erst nach dem Wechsel war Feuer unterm Dach."
Und nun geht’s munter weiter: Nach 22 Spieltagen steht die Eintracht auf Platz sieben, punktgleich mit Werder Bremen. Nur zwei Zähler fehlen auf Dortmund und zur Euro-League-Qualifikation.
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