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Rosbach will Kita-Gebühren erhöhen: Eltern protestieren

Rosbach will Kita-Gebühren erhöhen: Eltern protestieren
Symbolfoto

22.09.2016

Die Stadt Rosbach in Mittelhessen plant eine Erhöhung ihrer Kita-Gebühren im Durchschnitt um 40 Prozent. Viele Eltern gehen deshalb gerade auf die Barrikaden. Der Bürgermeister sagt dagegen, die Erhöhung sei notwendig und bliebe proportional zum Einkommen im Rahmen, denn: Das ganze Modell wird neu gerechnet.

Das Modell soll fairer werden

Bisher gibt es Einkommensklassen, die denselben Satz bezahlen. Künftig soll dann aber das genaue Einkommen der Eltern herangezogen werden. "Damit werden die Gebühren gerechter und fairer", sagt Bürgermeister Thomas Alber. Die Erhöhung wirkt sich deshalb unterschiedlich stark aus: im Durchschnitt steigen die Gebühren von 200 auf 280 Euro bei einem Kind. Der genaue Satz wird für jeden noch berechnet.

Es ist bereits die dritte Erhöhung in drei Jahren, davor sei aber 20 Jahre lang gar nichts an den Gebühren geändert worden, sagt der Bürgermeister. Um die Belastung zu verteilen, sei die notwendige Erhöhung schrittweise eingeführt worden. Diese Erhöhung soll erst mal die letzte sein, damit wäre das Defizit ausgeglichen und um die Erzieher auch weiter anständig bezahlen zu können, sei dieser Schritt unumgänglich. Viele Eltern fangen allerdings an zu rechnen, ob es sich für sie noch lohnt, Kinder in der Kita betreuen zu lassen.

Sabrina Meier

Reporter:
Sabrina Meier


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