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Streit um Pferdekopf: Gericht regt Vergleich an

Streit um Pferdekopf: Gericht regt Vergleich an
Fotos: dpa
Streit um Pferdekopf: Gericht regt Vergleich an
Streit um Pferdekopf: Gericht regt Vergleich an

02.12.2016

Im Streit um den Wert eines antiken römischen Pferdekopfes aus Bronze hat das Landgericht Limburg einen Vergleich angeregt. Der Kläger und das beklagte Land Hessen sollten überlegen, ob sie sich auf eine Entschädigungssumme zwischen 500.000 und 530.000 Euro einigen könnten, sagte der Vorsitzende Richter.

Archäologen hatten den Kopf im Jahr 2009 auf dem Grundstück des Klägers im mittelhessischen Lahnau ausgegraben. Nach dem 2009 geltenden Recht steht dem Grundstückseigentümer die Hälfte des Wertes des Pferdekopfes zu. Die Frage ist aber: Was ist dieser Pferdekopf wert? Es gibt mehrere Gutachten: Die einen sind vom Land in Auftrag gegeben, die anderen vom Kläger. Entsprechend sind die Ergebnisse: Die einen sagen, der Kopf sei etwa 100.000 Euro wert, die anderen schätzen ihn auf bis zu 3,6 Millionen Euro. Der Grundstückseigentümer ist deshalb der Meinung, dass ihm 1,8 Millionen zustehen. Das Land will nicht mehr als 48.000 zahlen. Wie auch immer, der Fund aus der Zeit um Christi Geburt gilt als absolute Sensation.

Die beiden Streitparteien haben nun bis Januar Zeit, um über den Vergleichsvorschlag zu entscheiden. 

Olaf Brinkmann

Reporter:
Olaf Brinkmann


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