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Fulda: AfD sagt nach Protest-Ankündigung Neujahrsempfang ab

Fulda: AfD sagt nach Protest-Ankündigung Neujahrsempfang ab
Symbolbild

12.01.2017

Nach der Ankündigung von Protesten hat die Alternative für Deutschland (AfD) eine für Samstag geplante Veranstaltung mit dem Spitzenfunktionär Björn Höcke in Fulda abgesagt. Nachdem der Verein «Fulda stellt sich quer» eine Gegenveranstaltung angekündigt hatte, habe das Fuldaer Kreistagsmitglied Martin Hohmann als Anmelder der AfD das Treffen wieder abgesagt, so die Polizei. Es habe sich um einen Neujahrsempfang in der Münsterfeldhalle gehandelt.

"Kein Platz in Fulda für menschenverachtende Parolen"

Der Fuldaer Verein wertete die Absage als Reaktion auf angekündigte Proteste als Erfolg. «Wieder hat sich gezeigt, dass in unserer weltoffenen, bunten und toleranten Stadt Fulda kein Platz für menschenverachtende und fremdenfeindliche Parolen ist», hieß es in einer Mitteilung. An der Aktion gegen die AfD hätten sich weitere Akteure beteiligt, darunter der Deutsche Gewerkschaftsbund (Kreisverband Fulda), die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung, der SPD-Stadtverband Fulda und die islamische Ahmadiyya-Gemeinde Fulda. Vereinssprecher Andreas Goerke wollte Hunderte Menschen für den Protest mobilisieren.

Hohmann, früher umstrittener CDU-Bundestagsabgeordneter, sagte: «Es gab Drohungen, die schon unter der Gürtellinie waren. Wir wollten die in der Regel älteren Leuten nicht diesem Mob aussetzten.»


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