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Nach Rassismus-Skandal gegen Frankfurt: Zwickau muss zahlen

Nach Rassismus-Skandal gegen Frankfurt: Zwickau muss zahlen
Shawn Barry (links) vom FSV Frankfurt war von Zwickauer Fans rassistisch beleidigt worden.

01.12.2016

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Drittligisten FSV Zwickau wegen zweier unsportlicher Verhalten seiner Anhänger mit einer Geldstrafe in Höhe von 13 000 Euro belegt. Dem Verein wird nachgelassen, hiervon einen Betrag in Höhe von bis zu 3000 Euro für Maßnahmen gegen Rechtextremismus und Rassismus zu verwenden, was dem DFB bis zum 30. Juni 2017 nachzuweisen wäre.

Darüber hinaus muss der Klub ein Meisterschafts-Heimspiel unter teilweisem Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Die Vollstreckung der Maßnahme wird zur Bewährung ausgesetzt.

Zuvor hatte der FSV Zwickau in der mündlichen Verhandlung in Frankfurt die an ihn herangetragenen Vorwürfe eingeräumt und sich bei Spieler Shawn Barry vom Liga-Konkurrenten FSV Frankfurt entschuldigt, der nach eigenen Angaben während des Drittligaspiels in Zwickau am 22. Oktober 2016 von Zuschauern des Heimvereins rassistisch beleidigt worden war.

Hinzu kam das Abbrennen von Pyrotechnik während des Drittligaspiels beim VfR Aalen am 28. Oktober 2016, ebenfalls durch Zwickauer Zuschauer. Der FSV Zwickau folgte dann in der Verhandlung auch dem Antrag des DFB-Kontrollausschusses, der das ausgesprochene Strafmaß beantragt hatte. Der Verein hat dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig. 


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