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Krisengipfel zu Kaiser's Tengelmann vertagt

Krisengipfel zu Kaiser's Tengelmann vertagt

22.09.2016

Die Zeichen für die Supermarktkette Kaiser's Tengelmann stehen auf Zerschlagung - der Komplettverkauf an Marktführer Edeka scheint immer unwahrscheinlicher. Rewe-Chef Alain Caparros, der das Geschäft vor Gericht hatte stoppen lassen, warb noch einmal für eine Aufteilung der über 400 Standorte unter den Wettbewerbern. Die Arbeitsplätze könnten trotzdem erhalten werden, und die wettbewerbsrechtlichen Bedenken wären vom Tisch.

Am Abend trafen sich die Chefs der Handelsketten Edeka, Tengelmann und Rewe mit Vertretern der Gewerkschaft, um über die Zukunft der Kette mit über 15 000 Arbeitsplätzen zu beraten. Nach drei Stunden vertagte sich die Runde. Das Gespräch sei konstruktiv gewesen. Man sei sich einig, «die Gespräche zeitnah fortzuführen». Ein Termin oder Ort wurde dafür aber nicht genannt. Ziel sei es, «eine für alle Beteiligten und die Beschäftigten von Kaiser's Tengelmann tragfähige, gemeinsame Lösung zu finden», hieß es in einer knappen Mitteilung nach dem Gipfel. Inhalte des Treffens drangen nicht nach außen.

«Wir können die Arbeitsplätze bei Kaiser's Tengelmann sichern, indem wir gemeinsam den Weg freimachen für eine faire Aufteilung der Märkte», hatte Caparros wenige Stunden vor dem Krisengipfel betont. Auch andere Konzerne wie Tegut oder Norma äußerten erneut Interesse an Kaiser's-Filialen. «Eine Übernahme der Tengelmann-Filialen im Raum München ist für Tegut eine Option, die wir ernsthaft prüfen würden», sagte eine Tegut-Sprecherin der «Wirtschaftswoche».


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