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Menschenrechtler: 70.000 Menschen aus Aleppo vertrieben

Menschenrechtler: 70.000 Menschen aus Aleppo vertrieben

30.11.2016

Die Zahl der Toten und Flüchtlinge in der umkämpften nordsyrischen Großstadt Aleppo steigt dramatisch. Durch Kämpfe in den Rebellenvierteln der Metropole und Luftangriffe wurden allein in den vergangenen Tagen fast 70.000 Menschen vertrieben, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete. Mindestens 21 Zivilisten, darunter Kinder, starben am Mittwoch in Ost-Aleppo durch Artilleriebeschuss. Dutzende wurden verletzt.

Die Menschenrechtler und Aktivisten machten das Regime für den Angriff verantwortlich. Rettungshelfer berichteten, bei dem Beschuss des Stadtteils Dschubb al-Kubba seien 45 Menschen getötet worden. Bei den Opfern handele es sich um Zivilisten, die in Stadtteile unter Kontrolle der Regierung fliehen wollten, sagte Abdel Rahman Hassan von der Organisation Weißhelme.

Ein Kilo Zucker kostet 20 Euro

Das internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) bezifferte die Zahl der in den vergangenen drei Tagen Vertriebenen auf rund 20.000 Menschen. Bei der Mehrheit handele es sich um Familien mit Kindern, erklärte das IKRK am Dienstagabend. Sie kämen teilweise in Moscheen, Schulen, Zelten und halb fertigen oder zerstörten Gebäuden unter. Seit August hätten in Aleppo schätzungsweise rund 60.000 Menschen wegen der Gewalt ihre Häuser verlassen, hieß es weiter. Die Lebensmittelvorräte seien gering, die Preise in die Höhe geschossen. So koste ein Kilo Zucker 21 US-Dollar (rund 20 Euro). 


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