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Minister Al Wazir will Obergrenze für Fluglärm

Minister Al Wazir will Obergrenze für Fluglärm

23.09.2016

Die hessische Landesregierung will kommende Woche ihre Pläne zur Eindämmung von Fluglärm im Rhein-Main-Gebiet präsentieren. Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) wird am Dienstag sein Konzept für eine Lärmobergrenze am größten deutschen Flughafen vorlegen.

Mehrere Medien berichteten am Freitag bereits über Einzelheiten geplanter Auflagen.

Der «Wiesbadener Kurier» sowie das Magazin «Der Spiegel» schrieben unter Berufung auf interne Ministeriumsunterlagen, angestrebt werde, dass der Lärm im Mittel 1,8 Dezibel unter dem Dauerschallpegel liegen solle, der mit den erlaubten maximal 701 000 Flugbewegungen pro Jahr erreicht würde. 2014 waren es 469 000 Starts und Landungen. Festgelegt werden solle also ein zulässiges maximales Lärmvolumen.

Würden die Flugzeuge leiser, könnten demnach mehr von ihnen starten und landen. Sollte die Obergrenze zweimal überschritten werden, solle die Zahl der Flugbewegungen eingefroren werden. Geplant sei dazu eine Änderung der Betriebsgenehmigung des Flughafens. Der Betreiber Fraport halte dies aber für unverhältnismäßig, unrealistisch sowie nicht nachvollziehbar und sehe keine rechtliche Basis für die Pläne, hieß es in den Berichten. Fraport wollte sich auf dpa-Anfrage nicht zu den Plänen äußern und verwies auf den Termin am Dienstag. 


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