Gefährten
von Steven Spielberg
Berühmte Filmpferde gibt's einige: Fury, Black Beauty... Jetzt kommt eins dazu - Joey. Joey ist der Hauptdarsteller in Steven Spielbergs neuem Meisterwerk "Gefährten". Dies ist ein Pferdefilm, der gleichzeitig ein Kriegsfilm ist.
"Gefährten" gönnt uns wunderschöne Bilder, in denen Joey über grüne englische Wiesen trabt. Und der Film geht uns an die Nieren mit Szenen, in denen das Pferd über grauenhafte Schlachtfelder rennt. So schonungslos wie in "Der Soldat James Ryan" schonungslos zeigt Spielberg wieder den Krieg. Den Ersten Weltkrieg dieses Mal.
In England sind der Farmerssohn Albert (Newcomer Jeremy Irvine) und sein Pferd ein Herz und eine Seele. Aber als der Krieg ausbricht, verkauft Alberts Vater den braunen Hengst an die Armee. Das brave Pferd kämpft zwischen Kanonendonner und Stacheldraht ums Überleben, genau wie die Menschen. Albert hetzt auf Joeys Spur durch die Kriegswirren, um sein geliebtes Pferd wiederzufinden.
"Gefährten" könnte sechs Oscars gewinnen – auch als bester Film: Superbe Darsteller, eine spannende Story, ganz großes Kino, keine Frage. Nur schade, dass Spielberg reichlich Zuckerguss darüber kippt, wahrscheinlich, damit wir die grausigen Bilder leichter ertragen.
Acht Euro kostet unser Kinoticket, sieben ist es wert.








