Pollen müssen draußen bleiben
- Fenster zu, Dach zu! Logisch - wer nichts hineinlässt, kann auch nicht drunter leiden.
- Denken Sie dran auch die anderen Benutzer des Fahrzeugs darum zu bitten, während ihrer Heuschnupfenzeit mit geschlossenen Fenstern zu fahren.
- Auto öfter mit dem Staubsauerg reinigen, Armaturenbrett, Türverkleidungen und Konsolen öfter mal mit einem feuchten Tuch abwischen.
- Die Umlufttaste nur kurzfristig drücken. Wenn Sie gar keine frische Luft mehr ins Fahrzeug lassen, wird die Luft immer schlechter. Es besteht die Gefahr von Sauerstoffmangel.
- Moderne Filter halten meist schon ab Werk die Pollen ab. Wo dass nicht so ist, lassen sich Pollenfilter meist kostengünstig nachrüsten.
- Noch besser: Aktiv-Kohlefilter. Diese kosten ab 25 Euro je nach Fahrzuegtyp, halten aber auch viele gasförmige Schadstoffe wie Benzol, , die man einfach gegen den vorhandenen Pollenfilter auswechselt oder ebenfalls nachrüstet. Diese Filter kosten ab 25 Euro. Vorteil: Sie halten auch gasförmige Schadstoffe, wie zum Beispiel Ozon, Benzol und Stickstoffdioxid zurück
- Filter regelmäßig, mindestens einmal im Jahr, am besten direkt vor der Heuschnupfensaison wechseln. Verdreckte Filter funktionieren schlechter, vor allem können sie aber auch Heimstatt für Bakterien werden. das geht meist auch ohne Werkstatt, Anleitungen für Ihr Fahrzeug finden Sie auf dem Seitzen derFilterhersteller, zum Beispiel bei Bosch oder Micronair.
Vorsicht: Kalt ist teuer!
Wer an einem heißen Tag das Klima im eigenen Auto aufs Angenehmste kühlt, merkt das auch an der Tankstelle. Insbesondere das erste Herunterkühlen des von der Sonne aufgeheizten Autos auf den ersten Kilometern kostet jede Menge Energie - und damit jede Menge Sprit. Je nach Klimaanlage und eingestellter Temperatur steigt der Verbrauch um mehrere Liter an. Wenn die Temperatur erstmal erreicht ist, wird es billiger. Aber eine achtstündige Autobahnfahrt im Mittelklasse-Benziner kann sich mit sieben bis zehn Euro im Portemonnaie bemerkbar machen. Teurer wird es bei hohen Außentemperaturen, durch extremes Herunterkühlen des Innenraums und beim fahrtwindlosen Stehen im Stau. Auch die Bauart der Klimaanlage ist entscheidend. Einfachere Anlagen arbeiten immer mit voller Leistung und mischen zum Regeln der Temperatur bei Bedarf Heizungsluft dazu, intelligentere Anlagen können auch die Leistung des Kompressors regeln und sind sparsamer.
Tipps für den Betrieb Ihrer Autoklimaanlage im Sommer...
- Wenn möglich das Auto immer im Schatten abstellen.
- Vor dem Losfahren eine Minute alle Türen aufmachen, nach dem Losfahren alle Fenster kurz öffnen und die heiße Luft entweichen lassen. Bei laufender Klimaanlage Fenster und Schiebedach unbedingt zulassen. Wenn vorhanden, das Schattenrolo des Schiebedachs schließen.
- In der ersten Abkühlphase die Belüftung auf Umluft stellen, dann muss die Anlage nicht die heiße Außenluft mitkühlen. Luftstrom nicht nach vorne unter die heiße Frontscheibe blasen: Zum einen kann die Scheibe reißen, zum anderen ist es unnütz, das heiße Armaturenbrett zu kühlen - besser die kalte Luft nach unten lenken. Den Luftstrom auf Schulterhöhe stellen, da wirkt er am besten. Aber Vorsicht, wenn Sie empfindlich gegen Zugluft sind.
- Am angenehmsten fühlen sich im Auto 21-23 Grad an. Auch aus gesundheitlichen Gründen sollte man den Unterschied zwischen drinnen und draußen nicht zu groß wählen.
- Ein paar Minuten vor der Ankunft schon die Klimaanlage ausmachen. Das spart Sprit und man wird langsam an die erhöhte Umgebungstemperatur gewöhnt. Außerdem trocknet der Verdampfer der Klimaanlage, dadurch enstehen weniger Bakterien und Pilze und die Bildung von unangenehmen Gerüchen wird verhindert.
- Lassen Sie Ihre Klimaanlage regelmäßig warten. Insbesondere wenn Sie sie nicht nur manchmal in Betrieb haben, werden die Pumpen, Lager und Ventile stark belastet.
- Klimaanlage müffelt? Kann sein, wenn die Wartung fehlt oder die Anlage nur selten in Betrieb ist. Meistens läßt der unangenehme Geruch nach einigen Minuten Laufzeit nach, aber beachten Sie: Wenn Sie im Auto rauchen und die Umlufttaste aktiviert ist, sammelt sich der ganze Nikotingestank in ihrer Klimaanlage, und kommt dann gerne - und dauerhaft - wieder zurück.
- Desinfektion. Einmal jährlich sollten Sie Ihre Autoklimaanlage desinfizieren lassen, denn auch in den Schläuchen und Kammern dieses Kühlsystems könne sich Bakterien ansiedeln.
- Das Auto tropft? Wenn beim Betrieb der Klimaanlage unter dem Auto Wasser herabtropft, ist das nicht schlimm. Dabei handelt es sich um das Kondenswasser, dass die Klimaanlage ihrer Luft im Auto entzogen hat. Dieses tropft mit Absicht auf die Straße. Prüfen Sie aber sicherheitshalber ob es auch aus der Klimaanlage kommt - und nicht vielleicht aus ihrem Motorkühlsystem.













