Morningshow

27.11.2016

NoNotruf: Die kuriosesten Anrufe bei der Polizei

Rund 150 mal pro Stunde wird in Deutschland der Polizeinotruf gewählt. Das sind rund 1,3 Millionen Anrufe jedes Jahr, mit denen sich die Beamten beschäftigen müssen. Viele davon sind berechtigte Notfälle, aber immer wieder kommen auch Anrufe, die kurios, lustig oder einfach nur extrem dreist sind. Wir haben mit der Polizei gesprochen und die heftigsten Beispiele gesammelt...

"Es muss ja wohl einen Grund haben, dass man auch ohne Handyguthaben noch die 110 wählen kann...", hat sich wohl dieser Anrufer gedacht, von dem uns Polizeisprecher Rudi Neu erzählt. Er hat nämlich den Notruf gewählt und den ungläubigen Beamten tatsächlich erzählt, dass er gerne mit seinem Kumpel sprechen würde. Ob sie ihn denn bitte verbinden könnten, denn er könne ohne Guthaben eben nur noch die 110 wählen.

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Vor allem im Bereich Mannheim ist sie ein echter Star geworden. Aufgeregt ruft Frau Zehnbauer bei der Polizei an um sich über ihren Nachbarn zu beschweren. Der Polizist reagiert mit viel Humor, auch als die Dame sich immer mehr erregt.

Ein Anrufer bei der Polizei Offenbach fühlt sich ernsthaft bedroht! Aufgeregt schildert er den Beamten, dass sein Nachbar mit dem Staubsauger sämtliche Luft aus seiner Wohnung saugen würde. Er säße jetzt in seiner Bude und bekäme keine Luft mehr. "Der Kollege hat ihm dann geraten einfach das Fenster zu öffnen und schlagartig hat sich die Situation verbessert", erzählt uns Polizeisprecher Rudi Neu lachend.

Irgendwas mit Verkehr, da muss die Polizei ja Bescheid wissen! Also ruft diese Frau bei der 110 an und erzählt den Polizisten, dass sie am kommenden Tag über die A3 zur Arbeit fahren würde. Nun wolle sie wissen, ob es da morgen Stau geben wird! Auf der A3 sicherlich eine berechtigte Sorge, aber natürlich absolut kein Notfall!

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Ein echter Klassiker, über den sich schon Millionen Internetnutzer amüsiert haben. Die schwerhörige Oma, die Informationen über das Gewitter in Neuss haben möchte.

Die Polizei Berlin berichtet von einem Anruf unter der 110: "Ich hab in meiner Wohnung ne Spinne gefangen und in ein Glas gesperrt. Sie können die jetzt abholen." - der Kommentar der Polizisten bei Twitter: "Igitt!"

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Eigentlich eine einfache Aufgabe: Sieben Zahlen in der richtigen Reihenfolge durchgeben. Doch diese Anruferin bringt den Polizisten an seine Grenzen. Ob dieser Anruf wirklich so stattgefunden hat, ist allerdings unklar...

Auch wenn die Polizisten häufig gelassen reagieren, der Missbrauch der Notrufnummern ist ein Problem. Denn jeder unnötige Anruf bedeutet, dass möglicherweise ein echter Notfall erst später entgegengenommen werden kann! Wertvolle Sekunden, die im schlimmsten Fall über Leben und Tod entscheiden können. Deshalb ist so ein falscher Alarm eine Straftat! Wer die Polizei zum Spaß absichtlich irgendwohin schickt oder grundlos immer wieder anruft, dem droht bis zu einem Jahr Gefängnis! Und die Polizei hat Möglichkeiten die Nummer eines Anrufers zu ermitteln. Auch wenn derjenige mit unterdrückter Nummer anruft.

Und auch wenn das Anliegen berechtigt ist - die 110 ist ausschließlich für Notfälle vorbehalten! Für alle anderen Anfragen haben die Polizei-Dienststellen auch eine ganz normale Telefonnummer. Über die Dienststellensuche können Sie herausfinden, wie Sie ihre Polizeidienststelle erreichen. Dort geben die Beamten üblicherweise gerne Auskunft.

Marc Adler

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Marc Adler

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