Morningshow

08.12.2016

Verkäuferin: Drei Wünsche an die Kunden

Die Vorweihnachtszeit ist die Zeit der Besinnung, die Zeit, in der Plätzchen-Duft in der Luft liegt und Weihnachtsmärkte überall mit Leckereien, Schönem und Kuriosem locken. Doch die Weihnachtszeit ist nicht nur das. Gerade für tausende Verkäufer bedeutet sie oft Stress pur. Eine Spielwarenverkäuferin hat deshalb einen Wunschzettel an ihre Kunden verfasst.

Nadine Kunkel arbeitet in einem Gießener Spielzeug-Laden. Ein Paradies und erste Anlaufstelle für viele Menschen, die für ihre Kleinen, ihre Paten- oder Enkelkinder Weihnachtsgeschenke suchen. Nadine hilft bei der Suche nach dem passenden Geschenk natürlich gern. Aber sie ist auch überrascht. Überrascht davon, wie sehr sich das Verhalten ihrer Kunden in der Vorweihnachtszeit ändert.

Typisches Verhalten in der Vorweihnachtszeit

Denn oft haben die noch nicht mal mehr ein "Hallo, Danke und Bitte" für die Verkäufer übrig: "Ich hätte gerne..." heißt es dann einfach, erzählt Nadine im Gespräch mit Evren und Horst. Außerdem sei es so, dass die Kunden die Läden in der Vorweihnachtszeit so "umräumen", dass die Verkäufer jetzt doppelt oder sogar dreimal so lange brauchen, um nach Ladenschluss aufzuräumen und alles wieder an seinen Platz zu stellen.

Wunschzettel der Verkäufer an alle Kunden

Nadine hat deshalb stellvertretend für alle hessischen Verkäufer einen Wunschzettel geschrieben. Drei eigentlich einfach zu erfüllende Wünsche sind dort vermerkt. Und wenn sich alle Kunden daran halten, geht am Ende jeder mit einem guten Gefühl nach Hause.

Nadines erster Wunsch: Höflichkeit. "Guten Tag, können Sie mir helfen? Ich bin auf der Suche nach... vielen Dank, das ist nett von Ihnen", ist schon mal ein guter Anfang. Und es kostet weder viel Zeit noch sollte es Überwindung kosten, Höflichkeitsformeln zu verwenden.

Nadines zweiter Wunsch: Geduld. Ob es die Omi ist, die an der Kasse etwas länger in ihrem Geldbeutel nach Kleingeld sucht oder die Verkäuferin, deren Kasse vielleicht gerade spinnt: Es wäre schön, wenn die Kunden in solchen Situationen Geduld aufbringen würden.

Nadines dritter Wunsch: Ordnung. Den Verkäufern ist viel geholfen, wenn Kunden Ware, die sie doch nicht kaufen wollen, wieder an ihren eigentlichen Platz zurückstellen. Das machen viele jedoch nicht. Dabei wäre damit sogar anderen Käufern geholfen, die die Ware so schnell und einfach finden können.

Übrigens: Die Kinder sind es nicht, die in den Spielwarengeschäften für Unordnung sorgen, erzählt Nadine. Sie würden Spiele & Co. immer wieder fein säuberlich ins Regal räumen.

Wie haltet ihr es: Versucht ihr in der Vorweihnachtszeit bewusst gelassener zu sein? Oder werdet ihr auch vom Stress ergriffen und kennt die geschilderten Situationen?

Das komplette Gespräch mit Nadine Kunkel hört ihr in der FFH-Morningshow mit Evren und Horst am 9. Dezember ab 5 Uhr.

Johanna Herdejost

Reporter:
Johanna Herdejost

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