Doch Wetter-Experte Dr. Martin <br />"Wetter" Gudd kündigt weiter Eiszeit an...

Doch Wetter-Experte Dr. Martin
"Wetter" Gudd kündigt weiter Eiszeit an...

 
Es ist nicht zum Aushalten. Morgens sind die Autos gefroren, eine Eisschicht bedeckt Gehwege und Straßen, die Finger sind eiskalt – und das im März. Und so schlimm es auch ist: Der Frühling lässt auch in der nächsten Zeit auf sich warten...

Dr. Martin "Wetter" Gudd, der FFH-Wetterexperte, kündigt weitere Tage mit Temperaturen um den Nullpunkt an. Da kann die Sonne tagsüber scheinen wie sie will. Es bleibt kalt und wir werden uns auch weiterhin mit vereisten Scheiben, eiskalten Winden und glatten Bürgersteigen herumärgern.

 

Nicht mit "Guten Morgen, Hessen!"-Moderator Daniel Fischer und seinem Reporter Bastian Brückner. Die beiden lassen nichts unversucht, um den Winter endlich zu vertreiben. Am Montag zündete Bastian Brückner, ganz nach amerikanischer Ostküsten-Tradition, Socken an. Dieser Brauch, so sagen die Amis, bringt nicht nur warme Füße, sondern auch frühlingshafte Temperaturen.

 

Das alleine soll nicht alles sein: Daniel Fischer und Bastian Brückner sind weiter auf der Suche nach Tricks, Traditionen und Bräuchen, die endlich die zweistelligen Plus-Grade ins FFH-Land bringen sollen. Haben Sie einen Tipp, wie der Winter vertrieben werden kann? Dann rufen Sie an: 069 / 19725 oder schreiben uns an studio@ffh.de

 

 

Und die beiden lassen sich auch von den Statistiken der Vorjahre nicht beirren. Die besagen nämlich: Nach kalten Wintern gab’s auch in den meisten Fällen ein kaltes Frühjahr. Dr. Martin "Wetter" Gudd erklärt: "Über Europa liegt ein Kältepool, der so einfach nicht entweichen kann. Das geht manchmal über viele Monate hinweg."

 

Extrem war das zum Beispiel 2006, 1996, 1987 und 1985. Auf einen kalten Winter folgten kalte Märzmonate, wechselhafte Aprils und ziemlich frische Maie. Im Rekordwinter 1740, so weit reichen die Aufzeichnungen tatsächlich zurück, ging das ohne Unterbrechung bis Anfang Juni. Damals lag in Ostdeutschland sogar an manchen Orten noch der Schnee vom Winter.

 

Häufig läuft es so: März kalt und oft Frost/Schnee, April halbwarm mit zwei bis drei Wochen milder Luft, einer Woche Wärme, dann schlagartiger Rückfall, und es geht in einen kalten Mai.

Aber Martin Wetter Gudd sagt auch: "Natürlich gibt es Ausnahmen!"

Wie zum Beispiel 2006: Auf den kalten Winter folgte der Jahrhundert-Juli. Und was war vor vier Jahren? Fußball-WM! Und die erwartet uns auch dieses Jahr...

Und dann gibt’s auch noch "Guten Morgen, Hessen!"-Moderator Daniel Fischer! Also: Hoffnung nicht begraben! Schluss mit Winter!

 

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