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Tipps für den Spieleabend

Von "Jenga" bis "Bang" - Tipps für den Spieleabend

In diesem Jahr verbringen wir viel Zeit zuhause. Daher haben wir auch genügend Zeit uns den spaßigen Dingen des Lebens zu widmen und einfach nur abzuschalten. Wie wäre es also mit einem lustigen Spieleabend mit der ganzen Familie?

Die Deutschen sind im Spielefieber. Das merkt auch die Spielwarenbranche: Sie gilt als einer der Gewinner der Krise. Aber welche Spiele lohnen sich wirklich? Wir haben für euch einige spaßige Gesellschaftspiele und Favoriten der Redaktion zusammengefasst.

Fürs Teamwork: Activity

Bei Activity steht die Teamarbeit an erster Stelle. Denn nur durch das Erraten von verschiedenen Begriffen, bewegt sich die Spielfigur in Richtung Ziel. 

So funktioniert's: 

Mindestens zwei Teams mit minimum zwei Spielern treten gegeinander an. Auf den Spielkarten stehen verschiedene Begriffe, die man seinem Mitspieler entweder vorzeichnen, vormachen oder erklären muss. Errät der Mitspieler den Begriff in vorgegebener Zeit, darf das Team mit seiner Figur die jeweiligen Punkte über das Spielbrett laufen. Bei diesem Spiel ist der Spaß garantiert - egal, wie alt man ist. 

"Activity" ist ab 12 Jahren geeignet und lässt sich super spielen, wenn mindestens vier Teilnehmer dabei sind. 

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Für die Strategen: "Bang"

"Bang"  macht deswegen so viel Spaß, weil es jedes Mal einen anderen Spielverlauf gibt und es dadurch so viele Facetten hat. Das Spiel spielt im Wilden Westen. Die Spieler werden in Sheriff, Hilfssheriff, Gesetzlose und Banditen aufgeteilt - diese Rollen kennen die Mitstreiter vorher aber nicht. Der Sheriff muss die Banditen und die Gesetzlosen ausschalten, gleichzeitig beschützen die Hilfssheriffs den Sheriff. Die Banditen wiederum müssen den Sheriff ausschalten und der Gesetzlose muss als letzter überleben. Es gibt verschiedene Waffen, Attribute eines Charakters und Ereigniskarten.

"Bang" kann sowohl von jung, als auch von alt gespielt werden. Empfohlen wird eine Teilnehmerzahl von vier bis sieben Spielern.

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Für Spannungfans: "Jenga"

Jenga ist einer der großen Spielklassiker und gehört definitiv zu einem spaßigen Spieleabend. Das Wort kommt aus dem Swahili und bedeutet so viel wie "bauen". Bei dem Geschicklichkeitsspiel aus dem Jahr 1983 müssen die Spieler nacheinander einhändig verschiedene Holzklötze aus einem Turm ziehen, ohne dass dieser umfällt. 

Zum Nachhören: So viel Spaß macht Jenga

FFH-Reporter Florian Hein hat Jenga getestet

Taktik und Glück: Phase 10

Egal ob mit der Familie am Nachmittag oder mit Freunden am Abend - dieses Spiel bringt Spaß für alle. Bei dem Kartenspiel gehört neben Glück auch ein wenig Taktik zum Gewinnen dazu. Wer nicht aufpasst, verschafft dem Nebenmann einen Vorteil und hilft ihm, seine Phase schneller zu schaffen. Zehn Phasen sind notwendig, um das Spiel zu gewinnen. So arbeitet man sich Runde für Runde durch die Phasen und muss immer neue Aufgaben erledigen. Übrigens: Neben Uno ist Phase 10 das zweitverkaufte Kartenspiel der Welt.

Phase 10 ist ab 10 Jahren und empfohlen wir es bei einer Teilnehmerzahl von 2-6 Spielern. 

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Online-Exit-Game: mit Lockbusters aus Kassel

In Exit-Games, auch Escape Room genannt, müssen die Spieler mithilfe versteckter Hinweise und Gegenständen Rätsel lösen, um aus einem Raum befreit zu werden. Normalerweise finden diese in vorgegeben Räumen statt, die von einem  Spielführer überwacht werden. In Corona-Zeiten ist das aber schwer durchführbar. Dafür kann man mit "Lockbusters" aus Kassel den ganzen Spaß jetzt auch online erleben.

Darum geht's: Der Raum heißt  "Pegasus Projekt Online-Game". Bei dem Spiel müssen die Spieler ein Gegenmittel für ein neues Ultra-Virus finden und dem Schurken das Handwerk legen. Thematisch also richtig schön im Jetzt. 

So funktioniert's:

Man bucht online und bekommt einen Code. Damit kann man eine App starten. Voraussetzung dafür ist ein IPhone oder IPad sowie Computer für alle Spieler. Pro Team wird ein iPad oder iPhone benötigt. Derjenige, der es hat, ist Chef des Teams. Alle greifen auf verschiedene Infos zu. Nur wenn sie kommunizieren und kombinieren können sie die Aufgaben lösen. Das Spiel macht am meisten mit zwei bis sechs Spielern Spaß und kostet 19,90 EUR pro Team bei maximal sechs Personen.

Ein Online-Mordfall aus Frankfurt

Falls der Sonntagskrimi im Ersten für euch ein absoluter Pflichttermin ist, haben wir jetzt eine tolle Idee für euch: Löst doch mal selbst einen mysteriösen Mordfall. Das geht ganz einfach im Internet - mit den Frankfurter Stadtevents.

Und darum geht's: Sieben junge Menschen flüchten sich aus der Enge der eigenen vier Wände und verbringen ein gemeinsames Partywochenende im Ferienhaus. Ein Wochenende, dass kein gutes Ende nimmt. Von sieben Studenten kehren nur sechs wieder nach Hause zurück. War es ein Unfall? Oder war es kaltblütiger Mord... Das ist richtig spannend und verbindet eine Team von Hobbyschnüfflern über die Corona-Distanz hinweg. Dazu braucht man nur einen Computer, das Handy, etwas zum Schreiben und am besten ein Facebook-Konto. Und dann kann die Kniffelei im Web losgehen...

Ein Online-Mordfall aus Frankfurt

© HIT RADIO FFH

Für Ungeduldige: Monopoly Deal

Bei dieser Variante des Spieleklassikers kommen Ungeduldige auf ihre Kosten.

Das wohl bekannteste Spiel der Welt hat mittlerweile unzählige Versionen. Bei vielen bleibt aber eines gleich: Das Spiel kann mehrere Stunden dauern und schreckt daher viele vom Griff in den Spieleschrank ab. Der Monopoly-Hersteller "Hasbro", hat daher einfach ein schnelles Kartenspiel aus dem Spieleklassiker gemacht. Man muss nichts aufbauen, kann schnell anfangen und kann auch mal nur 10 bis 15 Minuten spielen. Und wo verdient man mal mit einer Karte Millionen?

Das Spiel ist laut Hersteller ab 8 Jahren geeignet ist aber auch cool für Erwachsene. Es kann von zwei bis fünf Leuten gespielt werden.

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Für die Wortgewandten: Scrabble

Bei diesem Brettspiel müssen die Spieler mithilfe von Buchstabensteinen verschiedene Wörter auf ein Spielbrett legen. Hier muss aber genau aufgepasst werden: Die Spieler dürfen die Wörter sowohl vertikal als auch horizontal legen. 

Nicht nur die Art und Weise wie die verschiedenen Wörter gelegt werden ist wichtig, sondern auch welche Wörter. Und genau dort fangen oft die Auseinandersetzungen der Spieler an. Dürfen Eigennamen gelegt werden? Gelten Wörter wie "Aua" oder "Ih", und wie sieht´s mit Abkürzugen aus? Daher unser Tipp: Vorher mit den Mitspielern abklären, welche Wörter zugelassen werden.

Scrabble kann ab 10 Jahren gespielt werden und eignet sich für zwei bis vier Personen.

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Marie Adolph

Autorin
Marie Adolph

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