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Mark Forster - Liebe

Mark Forster - Liebe

„Überall hab ich gesucht / und jede Option hab ich untersucht / doch ich seh nichts / ich find nichts / das wichtiger ist.“ So singt Mark Forster in seinem neuen Lied "Liebe" über die Liebe. Und das Album dazu heißt auch "Liebe". Also kann man sagen: Alles mit viel Liebe.

Liebe ist der Nachfolger zum epochalen „Tape“ aus dem Jahr 2016, einer der erfolgreichsten deutschen Pop-Platten der letzten Dekade. Über 400.000 Mal hat „Tape“ sich verkauft und Lieder wie „Chöre“ und „Wir sind groß“ laufen immer noch in jedem Radio.

Auf dem Album gibt es schöne schlichte Lieder mit akustischer Gitarrenbegleitung, opulente Hymnen mit dramatischen Streichern, übersteuerte Synthies und auch ein schön fies gegniedelte Gitarrensolo. Es gibt hinternkickenden Funk, eine lässige RapEinlage von Sido, ein bisschen Tropical House - von allem und für jeden etwas. „Ich bin ein musikalischer Abenteurer“, sagt Mark Forster von sich, „das ist auch der Grund, warum ich Popsongs schreibe! Es gibt ein bis zwei Regeln: Der Song dauert dreieinhalb Minuten, und es ist nicht schlecht, wenn er einen Refrain hat. Aber ansonsten ist alles erlaubt. Alles!“

"Liebe" handelt von der Liebe in allen Erscheinungsformen. Aber das Wort „Liebe“ selbst spielt gar keine besondere Rolle, sogar im Titelsong wird es eher versteckt als gesungen. Das ist exemplarisch für den ganzen Stil dieses neuen Albums: Mark Forster kann von Dingen singen, ohne sie immer beim Namen nennen zu müssen. Wir wissen, was er meint, auch wenn er es nicht sagt.

Und weil das ingesamt eine starke Mixtur ergibt, die man richtig gut durchhören kann, ist Mark Forsters "Liebe" unser Album der Woche.

Mark Forster - Liebe

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