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Neuer Beruf: Kim Kardashian wird Anwältin

"Sie ist furchtbar gut" - Kim Kardashian wird Anwältin

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Kim Kardashian studiert seit 2018 Jura. 

Nein, es ist nicht der 1. April und das ist auch nicht der geschriebene Plot einer neuen Folge von "Keeping up with the Kardashians": Reality-TV-Queen Kim Kardashian lässt sich tatsächlich gerade zur Juristin ausbilden und tritt damit in die Fußstapfen ihres verstorbenen Vaters. Ihre Mentoren sind ganz begeistert.

In der neuen Ausgabe der US-amerikanischen Vogue spricht Kim Kardashian erstmals über ihre Ausbildung. Denn Reality-TV-Star, Mutter, Influencerin und Ehefrau zu sein, reicht der 38-Jährigen nicht. Sie will Anwältin werden. So wie ihr 2003 verstorbener Vater Robert Kardashian es war.

Interesse an juristischen Themen

Er verteidigte damals unter anderem den Ex-Footballer O.J. Simpson der wegen Doppelmords angeklagt war. Kim Kardashian erzählt heute, dass ich das Verteidigerteam immer im Hause Kardashian getroffen habe und sie selbst regelmäßig in das Arbeitszimmer geschlichen sei, um die Dokumente zu studieren.

Zwei Juristinnen als Mentor

Ihre Schwestern Kourtney und Khloé erwähnen, dass Kim außerdem schon immer Krimiserien geliebt habe. Okay, das qualifiziert jetzt nicht unbedingt dafür, auch selbst Talent als Jurist zu haben. Aber bei Kim Kardashian ist das offenbar so. Zusammen mit zwei Anwältinnen, die als ihre Mentorinnen fungieren, macht die Influencerin und Unternehmerin gerade eine vierjährige Ausbildung.

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Robert Kardashian (2.v.l.) gehörte zum Verteidigerteam für Ex-Footballer O.J. Simpson, der in den 90ern wegen Doppelmords angeklagt war. 

Zwar hat sie keinen Uniabschluss, aber trotzdem wird ihr die Ausbildung ermöglicht. Wie das? Hat sie sich die Chance etwa erkauft? Nein! Kim Kardashian profitiert vom kalifornischen Gesetz, dass es erlaubt, auch ohne Uniabschluss als Jurist arbeiten zu können. 18 Stunden pro Woche muss der Anwärter dafür mit mindestens einem Anwalt oder Richter zusammen lernen.

Sogar Donald Trump überzeugt

Und offenbar schadet es auch nicht, jemanden mit solch einer medialen Präsenz wie Kim Kardashian sie hat, mit ins Weiße Haus zu einem Treffen mit Präsident Donald Trump zu nehmen. Zusammen mit Juristen und politischen Aktivisten überzeugte sie den POTUS, für eine Verbesserung des Justizsystems zu stimmen. Was vor lauter Schmink-Tutorials und Selfies auch an der Öffentlichkeit vorbei geht, ist, dass Kim Kardashian regelmäßig an Meetings von Organisationen teilnimmt, die sich zum Ziel gesetzt haben, das US-Justizsystem weiter zu verbessern. Außerdem besucht sie Gefängnisse, spricht mit Aktivisten und setzt sich für ehemalige Gefangene ein.

"Sie ist furchtbar gut"

Klar, dass einer Kim Kardashian der Weg durch ihren Bekanntheitsgrad erleichtert wird. Wer Millionen auf dem Konto hat, kann Köche bezahlen, die in der Zwischenzeit den Kinder was auf den Teller zaubern und Nannys, die sich um den Tagesablauf der Kleinen kümmern. Assistenten koordinieren und managen. Aber trotzdem könnte Kim Kardashian einfach weiterhin nur Reality-Star und Influencerin sein. Doch sie möchte mehr und scheint Talent zu haben. Der politische Kommentator und Anwalt Van Jones fasste es so zusammen: "Sie nutzt ihre komplette Kraft, um bei schwierigen Themen etwas zu bewirken. Und sie ist furchtbar gut darin."

2022 will Kim Kardashian übrigens ihre Abschlussprüfung ablegen.

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Johanna Herdejost

Reporter:
Johanna Herdejost

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