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Neu bei FFH: Matt Simons, Alle Farben und mehr

Neu bei FFH - Stimmungsvolle Songs zum Herbstanfang

© dpa

Vier neue Songs auf Hessens Playlist, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Ob Herbst-Blues, gute-Laune-Alarm oder Herzschmerz – Dermot Kennedy, Alice Merton, Alle Farben und Matt Simons lassen ihren Gefühlen freien Lauf. 

Dermot Kennedy

„Better Days“ ist Kennedys erstes Soloprojekt seit seiner Hit-Single „Giants“ und handelt davon, geduldig zu sein und daran zu glauben, dass bessere Zeiten vor einem liegen. Der Singer-Songwriter hofft, dass der Song seine Fans mit Hoffnung erfüllt und ihnen Trost spendet. Der Song wird von einem Klavier und einem Chor begleitet, der im Refrain wiederholt “courage and calm“ auf Gälisch singt.

Der irische Sänger, Songwriter und Musiker hat im Lockdown keine Pause gemacht und neben seiner Performance bei der Band "U2" auch den Hit „Paradise” mit Meduza veröffentlicht.

So hört sich "Better days" an

Alice Merton

Nach der ersten Single „Vertigo“ von ihrem geplanten zweiten Album veröffentlichte Alice Merton am 10.09.2021 gleich zwei neue Songs – „Hero“ und „Island“. Alice sagt über ihren Song „Island“: "'Island' ist voll von Verzweiflung, Angst und dem überwältigenden Bedürfnis, nicht aufzugeben. Ich habe mir die Situation zweier Menschen vorgestellt, die auf dem Meer ertrinken. Der eine versucht mit all seiner Kraft und Energie, den anderen ans Ufer zu ziehen und zurück ins Leben zu bringen.“

Alice sagt über ihren Song „Hero“: „Alles, was ich im letzten Jahr gefühlt habe, wurde in den ersten zwei Sätzen des Songs zusammengefasst. Es geht um den Konflikt, etwas so sehr zu wollen, aber festzustellen, dass man nicht mehr die Kraft hat, dafür zu kämpfen. Es geht um die Diskrepanz, dass man für jemanden alles sein will und sich gleichzeitig wünscht, dass er einem nichts bedeutet.“

Trotz ihrer gegensätzlichen Klänge und Themen sind „Hero“ und „Island“ dadurch vereint, dass sie von der Hoffnung erzählen. Alice erklärt: "‘Island‘ bekennt sich zum Kampf und zum Wunsch, gemeinsam zu überleben, während ‚Hero‘ einen Waffenstillstand ausruft und eine Flagge schwenkt, um seine Kapitulation zu verkünden.“

So klingt "Island"

Alle Farben (feat. KIDDO)

Zusammen mit der schwedischen Singer-Songwriterin KIDDO produziert der Berliner DJ und -Producer den Song "Alright". Das Lied beschreibt die Nachwehen einer Trennung und wie man wieder zu sich selbst finden kann – zu akzeptieren, dass es vorbei ist, dass es eine Weile wehtun wird. Doch am Ende wird alles wieder gut. Frans Zimmer alias Alle Farben sagt über KIDDO: „Es war wunderbar, mit Kiddo zusammenzuarbeiten, sie hat eine außergewöhnliche Stimme. Ich liebe es einfach immer wieder, mit Leuten zu kollaborieren, die so eine großartige Stimme haben. Ich war vom ersten Augenblick in ihre Stimme verliebt. Sie hat ihren musikalischen Einfluss in den Song eingebracht und ich finde, es passt perfekt zu meinem Signature-Sound.“

Im Hinblick auf seine kommenden Studio-Produktionen sagt Alle Farben: „Musikalisch bin ich irgendwo bei meinen Wurzeln geblieben, aber ich habe weniger organischen Sound dabei. Die Trompete hört man immer noch raus, es ist immer noch tanzbar, elektronisch und ich will immer noch ein Sommerfeeling in dein Herz bringen. Und ich habe immer wieder besondere Stimmen dabei, das macht meinen Sound und meine Musik aus.“

Das Video zu „Alright“ wurde übrigens auf Mallorca gedreht. Es nimmt uns mit auf eine wilde Poolparty in einer Villa. Unter den Feiernden auf dem Dancefloor: Alle Farben. Im Verlauf des Abends mischt sich auch eine Alien-Gang unter die Gäste, was bei den vielen fantasievollen Kostümierungen der übrigen Besucher nicht weiter auffällt. Das gilt auch für die mysteriöse Box mit einem roten Knopf, die von den Gästen unbemerkt eingeschmuggelt wird. Sie wird im Verlauf des Videos noch eine Rolle spielen.

Und so klingt "Alright"

Matt Simons

Der Song „Too Much“ macht Beobachtungen über das alltägliche Leben und wirft wichtige Fragen auf, während sich der in L.A. lebende Künstler mit Selbstmedikation, existenziellen und sozialen Ängsten, Euphorie aber auch Verzweiflung auseinandersetzt. Was genau liegt in unserer menschlicher Natur, dass wir die Kontrolle über uns verlieren, persönliche Grenzen überschreiten und zu weit gehen wollen? Dabei drehen sich die Lyrics nicht nur um das Feiern und nächtliches Abschweifen, sondern auch um größere Themen wie Kapitalismus, Konsum und das allgegenwärtige Bedürfnis, immer mehr haben und besitzen zu wollen.

Und so hört sich "Too much" an

Ares Abasi

Autor
Ares Abasi

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