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Neu bei FFH: Stefanie Heinzmann und Avicii

Stefanie Heinzmann und Avicii - Positive Energie und ein Vermächtnis

Stefanie Heinzmann und Avicii
© dpa, dpa

Stefanie Heinzmann und Avicii

Gute Laune garantiert der Song "Shadows" der Schweizerin Stefanie Heinzmann, der ab sofort neu auf Hessens Playlist läuft. Emotional wird es dagegen bei "Heaven" vom schwedischen DJ Avicii, das posthum veröffentlicht wurde.

Stefanie Heinzmann

11 Jahre ist es her, dass Stefanie Heinzmann als 18-Jährige in Stefan Raabs Castingshow im Fernsehen auftrat und den Durchbruch als Sängerin schaffte. Seitdem hat sich die Schweizerin stetig weiterentwickelt und als Künstlerin etabliert. Mit "Shadows" stellt sie einen Song aus ihrem fünften Studioalbum vor.

Entstanden ist die aktuelle Single nach einem Meditations-Workshop, wie Heinzmann in einem Interview der Plattenfirma verrät: "Verliere ich mich in all den Schatten und breche zusammen oder atme ich drei Mal durch und denke mir: Ich lebe, es ist okay“, sagt sie zur Inspiration zu "Shadows". Vorausgegangen war eine längere Auszeit, die sich die Schweizerin bewusst genommen hatte, um nach ereignisreichen und erfolgreichen Jahren durchzuatmen und ihre Akkus wieder aufzuladen. Vier Jahre liegen zwischen ihrem vierten Album und dem fünften "All you need is love", das in Schweden, London und Hamburg entstanden ist.

Mit "Shadows" veröffentlicht die gerade 30 Jahre alt gewordene Musikerin jetzt einen Song, mit dem sie positive Energie verbreiten will: "Manchmal ist es so einfach: Guck dich um und verlieb dich in die Situation!” Das ist ihr absolut gelungen!. Dank der eingängigen Melodie werden wir "Shadows" bestimmt auf der einen oder anderen Sommerparty hören!

So klingt "Shadows"

Avicii

Obwohl der schwedische DJ Avicii im April 2018 mit nur 28 Jahren starb, erscheint nun bereits die dritte Single nach seinem Tod. "Heaven" heißt der Track, an dem Avicii gearbeitet hatte und der nun von anderen Songwritern fertiggestellt wurde.

Die Songs, die zum Zeitpunkt des Todes fast fertig waren, wurden von einem Team aus Songwritern und Produzenten vollendet. Dabei halfen ihnen die zahlreichen Notizen, E-Mails und Textnachrichten, die Avicii zu seiner Musik hinterlassen hatte, um besonders nah an den Visionen von Tim Bergling zu bleiben, wie der Weltstar bürgerlich hieß.

Für "Heaven" tritt Coldplay-Frontman Chris Martin als Sänger und Co-Autor auf, der die Vocals bereits zu Lebzeiten von Avicii eingesungen hatte. Entstanden ist so ein Song, der unverkennbar die Handschrift des Star-DJs trägt und flotte Beats mit einem nachdenklichen Text verknüpft. "I think I just died/ And went to heaven" (dt.: Ich glaube, ich bin gerade gestorben und in den Himmerl gekommen") heitß es in dem Refrain.

Die Single erscheint auf dem posthum veröffentlichten Album "TIM", das nach dem bürgerlichen Namen Aviciis benannt wurde. Enige Songs des neuen Albums haben deutlich tiefgründigere Lyrics als bekannte Hits des DJs, der in seinen letzten Lebensjahren auch mit psychischen Problemen zu kämpfen hatte und sich 2016 aus der Öffentlichkeit zurückzog. Alle Erlöse des Albums gehen an die Tim Bergling-Stiftung, die Menschen in psychischen Krisensituationen unterstützen will.

So klingt "Heaven"

Nicole Seliger

Reporter:
Nicole Seliger

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