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Neu bei FFH: Milky Chance und Lost Frequencies

Neu bei FFH - Songs voller Optimismus und Lebensfreude

© Benee, dpa, Edouard Jansens, dpa / Collage: FFH

In dieser Woche sind gleich sechs Songs neu auf Hessens Playlist zu hören - und es ist die Woche der Kollaborationen. Fast alle Künstler haben sich für die neuen Songs Unterstützung von ihren Kollegen geholt. Nur Michael Patrick Kelly und Milow stellen Solo-Stücke vor. Mit dabei sind außerdem arrivierte Künstler wie Milky Chance, Jack Johnson und Lost Frequencies, aber auch Newcomer wie Benee und Surf Mesa.

Milky Chance und Jack Johnson

Total entspannt klingt die Single „Don’t Let Me Down“ von Milky Chance, was kein Wunder ist, denn die hessische Band hat sich für das Lied mit dem hawaiianischen Künstler Jack Johnson zusammengetan.

In Interviews haben Milky Chance erzählt, dass sie seit ihrer Jugend die Musik von Johnson mögen und früher sogar seine Songs nachgespielt haben. 2018 haben die Hessen den US-Amerikaner, der mit „You and your heart“ einen großen Erfolg gefeiert hat, auf Musikfestivals getroffen und mit ihm gejammt. Aus diesen Treffen entstand dann die Idee zu dem gemeinsamen Song

Dass Clemens Rehbein und Philipp Dausch von Milky Chance auch international immer erfolgreicher und anerkannter werden, hat sich erst vor kurzem gezeigt. Die beiden Hessen waren die einzigen deutschen Musiker, die beim globalen Streaming-Event „One World: Together At Home“ teilgenommen haben, um den internationalen Kampf gegen die Corona-Pandemie zu unterstützen.

So klingt: "Don‘t let me down"

Michael Patrick Kelly

Mit “Beautiful Madness” stellt das ehemalige Mitglied der Kelly Family einen Song vor, der in diesen schweren Zeiten betont positiv ist.

„Viele meiner Songs haben sehr tiefgründige Themen und ich wollte gerade jetzt in dieser außergewöhnlich schweren Zeit einen positiven Song rausbringen, der die Leute einfach happy macht“, sagt Michael Patrick Kelly dazu in einem Interview. Der Song soll das Gefühl beschreiben, wenn plötzlich die ganze Welt auf den Kopf gestellt wird und man einfach vertrauen und darauf einlassen soll - etwa in der Liebe und anderen unvorhersehbaren Momenten.

„Beautiful Madness“ ist zudem der Titelsong der neuen Staffel der Fernsehsendung „Sing meinen Song“, bei der sich Musiker treffen und die Songs der anderen Künstler neu interpretieren.

So klingt "Beautiful Madness"

Lost Frequencies, Zonderling und Kelvin Jones

Auch der belgische DJ hat sich bei seiner aktuellen Single für eine Kollaboration mit gleich mehreren Künstlern entschieden.

Lost Frequencies hat sich für seine neue Single das holländische DJ-Duo Zonderling und den Singer-Songwriter Kelvin Jones ins Boot geholt.

Mit Zonderling kooperierte er bereits sehr erfolgreich bei seiner mit Gold ausgezeichneten Single "Crazy" aus dem Jahr 2017. Hinzukommt diesmal noch die musikalische Unterstützung des simbabwisch-britischen Sängers Kelvin Jones, der mit „Call you home“ bekannt wurde und einen großen Erfolg mit „Only thing we know“ feierte, der Zusammenarbeit mit Alle Farben & YouNotUs. Zuletzt war Jones im deutschen Fernsehen mit seinem Song „Friends“ zu sehen, als er sein Heimatland in Stefan Raabs FreeESC-Show vertrat und den zwölften Platz belegte.

So klingt "Love to go"

Benee feat Gus Dapperton

Zwei junge Newcomer stecken hinter dem Song „Supalonely“, der bei Youtube schon mehr als 58 Millionen Klicks verbuchen konnte.

Noch erfolgreicher ist der Song bei TikTok. Auf der Plattform wurden bereits mehr als eine Million Clips zu „Supalonely“ veröffentlicht, darunter ist auch eines von Superstar Jennifer Lopez. Während Sängerin Benee in Europa noch eher unbekannt ist, hat sie in ihrer Heimat Neuseeland schon den Durchbruch geschafft. Stella Rose Bennett, wie die 20 Jahre alte Sängerin bürgerlich heißt, hat im vergangenen Jahr große Erfolge in Neuseeland gefeiert - und wurde bei den heimischen Music Awards gleich mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Sie gewann in der Kategorie Single des Jahres, Solo Künstler, Pop Künstler und Durchbruch des Jahres.

Für ihren aktuellen Song „Supalonely“ hat sie sich nun die Unterstützung des US-Amerikaners Gus Dapperton geholt, der eigentlich Brendan Patrick Rice heißt und neben seiner Tätigkeit als Sänger und Songschreiber auch als Comedian arbeitet.

So klingt "Supalonely"

Milow

Die neue Single des belgischen Popmusikers, der vor mehr als zehn Jahren mit seiner Coverversion des 50 Cent-Songs „Ayo Technology“ berühmt wurde, versprüht jede Menge Optimismus.

„Whatever It Takes“ ist in Zusammenarbeit mit Nicolas Rebscher entstanden, der zuletzt auch die Hit-Single „No roots“ mit Alice Merton geschrieben und produziert hat. Wegen des Coronavirus-Lockdown ist der Song in Berlin, Antwerpen und Los Angeles entstanden. Der Videoclip erinnert deshalb auch optisch an eine Videoschalte am Computer, denn Milow und die Musiker spielen in ihren jeweiligen Studios und performen quasi nur virtuell den Song gemeinsam.  „Whatever it takes“ ist eigentlich ein Liebeslied, verbreitet durch den eingängigen und beschwingten Rhythmus außerdem viel Optimismus und gute Laune.

So klingt "Whatever it takes"

Surf Mesa feat Emilee

Die beiden jungen Künstler sind vor allem über das Netzwerk TikTok bekannt geworden. Mit „ily (i love you baby)“ ist der US-amerikanische Elektro-Produzent Surf Mesa nun auch außerhalb des Internets erfolgreich.

Der 19-Jährige aus Los Angeles, der mit bürgerlichem Namen Powell Aguirre heißt, hat schon in der Grundschule sein musikalisches Talent erkannt und sich als Autodidakt sein Knowhow durch Tutorials bei Youtube beigebracht.

Sein aktueller Song "i love you baby" ist aus der TikTok-Coverversion von Emilee Flood z u dem Hit "Can't take my eyes off of you" entstanden, der 1967 im Original von Frankie Valli und The Four Seasons veröffentlicht wurde. Die Variante von Emilee war bei TikTok mit mehr als 13 Millionen Aufrufen erfolgreich.

Ursprünglich hieß der Song von Surf Mesa übrigens nur „ily“. Den ausführlichen Titel „I love you baby“ wurde ergänzt, damit das Lied besser im Internet zu finden ist.

So klingt "ily (I love you baby)"

Nicole Seliger

Autorin
Nicole Seliger

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