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Corona-Ticker: Frankfurt mit Inzidenz über 1.000

Corona-Ticker - Frankfurt mit Inzidenz über 1.000

Hessen hat seine Corona-Regeln für Gaststätten verschärft und die Quarantäne-Maßnahmen erleichtert. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) erklärte laut Mitteilung: "Mit den neuen Regelungen schaffen wir Klarheit und Einheitlichkeit und sorgen dafür, dass die Kritische Infrastruktur durchgehend funktioniert."

Die Corona-Inzidenz in Hessens größter Stadt Frankfurt am Main hat die Schwelle von 1.000 überschritten. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen lag am Montag bei 1.060,1, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (Stand: 3.19 Uhr) hervorgeht.

Corona-Hotspots in Hessen

Sobald die Inzidenz in einem Landkreis bzw. in einer kreisfreien Stadt an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 350 liegt, greifen vor Ort verschärfte „Hotspot-Regelungen“ ab dem nächsten Tag. Heißt: Hier gilt zum Beispiel wieder Maskenpflicht in der Innenstadt. Aktuell zählen nur fünf der 26 Stadt- und Landkreise in Hessen nicht als Hotspot.

Die betroffenen Corona-Hotspots sowie weitere Statistiken zu Inzidenz und Lage in den hessischen Kliniken werden von der Landesregierung vormittags im täglichen Bulletin veröffentlicht.

+++ Fünf weitere Corona-Fälle bei deutschen Handballern +++

17.01.2022, 20:30 Uhr

Corona-Schock für die deutschen Handballer: Das Team von Bundestrainer Gislason meldet fünf weitere Positiv-Fälle. Betroffen sind unter anderem Timo Kastening und Kai Häfner von der MT Melsungen. Auch Torwart Andreas Wolff ist positiv getestet worden. Alle Spieler und der Betreuerstab haben sich sofort in ihre Einzelzimmer im Hotel in Bratislava zurückgezogen. Das letzte EM-Vorrundenspiel morgen gegen Polen soll aber wie geplant stattfinden.

+++ Israelische Studie: Vierte Impfung nicht ausreichend gegen Omikron +++

17.01.2022, 17:37 Uhr

Eine vierte Corona-Impfung schützt laut einer israelischen Studie nicht ausreichend gegen die Omikron-Variante. Man beobachte auch bei vierfach Geimpften Ansteckungen, sagte Professor Gili Regev vom Schiba-Krankenhaus bei Tel Aviv am Montag. Zwei Wochen nach einer vierten Dosis des Präparats von Biontech/Pfizer sei zwar ein "schöner Anstieg" der Antikörper zu beobachten. Deren Zahl liege sogar etwas über dem Wert nach der dritten Impfung. "Aber für Omikron ist dieser schöne Wert nicht genug." Regev betonte, es handele sich um Zwischenergebnisse der Studie, sie wollte daher auch keine genaueren Zahlen nennen.

+++ Gesundheitsminister der Länder diskutieren Änderung der Teststrategie +++

17.01.2022, 17:05 Uhr

Die Gesundheitsminister der Länder diskutieren über eine Änderung der Corona-Teststrategie, um einer Überlastung der Laborkapazitäten entgegenzuwirken. Bei hohen Infektionszahlen sollen PCR-Tests künftig auf "symptomatische Personen und gegebenenfalls vulnerable Gruppen" beschränkt werden. Das geht aus einem Beschlussentwurf hervor, der den Gesundheitsministern vor einer Videokonferenz am Montagabend vorlag. Antragsteller ist das Land Berlin. Dort ist die Nachfrage nach PCR-Tests aktuell zum Teil größer als das Angebot. Laut dem Antrag soll bei Personen mit einer symptomfreien Corona-Infektion nach einem positiven Schnelltest auf einen PCR-Test als Bestätigung verzichtet werden. Auch wenn die Corona-Warn-App auf Rot springt, soll künftig nur noch ein Schnelltest erfolgen.

+++ Quote positiver Corona-Tests bei Schülern und Lehrern gestiegen +++

17.01.2022, 16:01 Uhr

Die Corona-Infektionszahlen an Hessens Schulen sind derzeit höher als noch vor Weihnachten. In der ersten Unterrichtswoche nach dem Ende der hessischen Weihnachtsferien sind die Quoten positiver Corona-Tests von Schülern und Lehrern im Vergleich zu der Zeit vor Weihnachten gestiegen. Die Positivquote habe nach PCR-Tests Ende der vergangenen Woche bei Schülerinnen und Schülern bei 0,13 Prozent und bei Lehrkräften bei 0,14 Prozent gelegen, wie das Kultusministerium in Wiesbaden am Montag mitteilte. In der letzten Woche vor den Weihnachtsferien habe diese Positivquote unter den Schülerinnen und Schülern 0,04 Prozent betragen (Lehrer: 0,03 Prozent).

+++ Ministerium: Kürzerer Genesenenstatus wegen Omikron +++

17.01.2022, 13:50 Uhr

Der Corona-Genesenenstatus ist auf drei Monaten verkürzt worden - das Bundesgesundheitsministerium begründet dies mit der neuen Virusvariante Omikron. Diese Festlegung des Robert Koch-Instituts (RKI) sei aus wissenschaftlicher Sicht erfolgt, sagte ein Ministeriumssprecher in Berlin. Hintergrund sei, dass aufgrund der vorherrschenden Omikron-Variante ein sehr viel größeres Risiko bestehe, nach dieser Zeit zu erkranken oder Überträger zu sein. Die vorherige Zeitspanne von sechs Monaten habe gegolten, so lange man mit der vorherrschenden Delta-Variante umgehen musste.

Die neue Vorgabe knüpft an eine vom Bundesrat am vergangenen Freitag besiegelte Verordnung an und gilt seit Samstag. Demnach müssen Genesenennachweise Kriterien entsprechen, die das RKI auf einer Internetseite bekannt macht. Dazu gehört: "Das Datum der Abnahme des positiven Tests muss mindestens 28 Tage zurückliegen". Und: "Das Datum der Abnahme des positiven Tests darf höchstens 90 Tage zurückliegen."

+++ Mehr als eine halbe Million Corona-Impfungen am Wochenende +++

17.01.2022, 11:55 Uhr

In Deutschland sind am Wochenende mehr als eine halbe Millionen Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden. Am Sonntag wurden 129.000 Impfungen vorgenommen, am Samstag waren es 408.000, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts vhervorgeht.

Mindestens 60,5 Millionen Menschen haben den vollständigen Grundschutz gegen das Coronavirus mit der meist nötigen zweiten Impfung erhalten. Das entspricht mindestens 72,7 Prozent der Bevölkerung. Hier liegt wie auch bei der Quote Erstgeimpfter Bremen im Bundesländer-Vergleich an der Spitze. Sachsen ist jeweils Schlusslicht.

+++ Frankfurt mit Corona-Inzidenz von 1.060,1 +++

17.01.2022, 10:09 Uhr

Die Corona-Inzidenz in Hessens größter Stadt Frankfurt am Main hat die Schwelle von 1.000 überschritten. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen lag bei 1.060,1, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (Stand: 3.19 Uhr) hervorgeht. Am zweithöchsten war die Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen im Hochtaunuskreis mit 917,5, gefolgt von der Stadt Wiesbaden mit 868,1. Den niedrigsten Wert wies der Werra-Meißner-Kreis mit 263,9 auf.

+++ Frankfurter Flughafen 2021 mit knapp 25 Millionen Passagieren +++

17.01.2022, 07:29 Uhr

Der Frankfurter Flughafen ist im vergangenen Jahr etwas aus seinem Corona-Tief herausgekommen. Dank der gestiegenen Reisenachfrage im Sommer und der Öffnung der USA im Herbst zählte Deutschlands größter Flughafen im Gesamtjahr rund 24,8 Millionen Passagiere und damit fast ein Drittel mehr als im ersten Corona-Jahr 2020, wie der Betreiberkonzern Fraport mitteilte. Das Aufkommen lag damit aber fast zwei Drittel niedriger als vor der Pandemie: 2019 wurden über 70 Millionen Fluggäste abgefertigt.

+++ RKI registriert 34.145 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 528,2 +++

17.01.2022, 05:02 Uhr

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat erneut einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet und damit einen neuen Höchstwert. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 528,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 515,7 gelegen, vor einer Woche bei 375,7 (Vormonat: 413,7). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 34.145 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.57 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 25.255 Ansteckungen.

+++ Krankenhausgesellschaft: Omikron könnte Pflegemangel verschärfen +++

17.01.2022, 03:30 Uhr

Die Hessische Krankenhausgesellschaft fürchtet, dass die Omikron-Welle die bestehenden Engpässe bei den Pflegekräften verstärken könnte. Wenn sich, wie von Experten erwartet, in den nächsten Wochen viele Menschen mit der Corona-Variante infizieren, würden auch Schwestern und Pfleger ausfallen, weil sie erkrankten oder in Quarantäne müssten. "Das kann in den nächsten Wochen unser Hauptproblem werden", sagte Steffen Gramminger, Direktor der Hessischen Krankenhausgesellschaft (HKG), der Deutschen Presse-Agentur. "Nach zwei Jahren Pandemie spüren wir die Dauerbelastung der Pflege", sagte Gramminger. "Es ist schon jetzt alles auf Kante genäht."

+++ Niedersachsens Innenminister: Konsequent bei Corona-Demos eingreifen +++

17.01.2022, 01:05 Uhr

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius hat ein konsequentes Durchgreifen des Staates gegen Regelverstöße und Gewalt bei Protesten gegen die Corona-Politik angekündigt. "Wer sich den Maßnahmen der Polizei widersetzt oder versucht, mit rücksichtsloser Gewalt oder sogar einem Kind vor dem Bauch eine Polizeisperre zu durchbrechen, macht deutlich, dass es um Aggression und einen Angriff auf den Staat geht. Und das werden wir uns, stellvertretend für die große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger, nicht gefallen lassen", sagte der SPD-Politiker der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

+++ Oxfam: Corona-Pandemie verschärft soziale Ungleichheiten +++

17.01.2022, 01:01 Uhr

Die Corona-Pandemie hat aus Sicht der Organisation Oxfam soziale Ungleichheiten verschärft. Während sich das Vermögen der zehn reichsten Milliardäre verdoppelt habe, lebten über 160 Millionen Menschen zusätzlich in Armut, heißt es in einem Bericht, den Oxfam vorstellte. Auch in Deutschland habe die Konzentration der Vermögen weiter zugenommen.

Oxfam forderte von den Regierungen weltweit, Konzerne und Superreiche zur Finanzierung sozialer Grunddienste stärker zu besteuern, für globale Impfgerechtigkeit zu sorgen und die Wirtschaft am Gemeinwohl auszurichten. Mittlerweile seien über drei Milliarden Menschen zweifach gegen Covid-19 geimpft, doch nur rund neun Prozent der Menschen in Ländern mit niedrigem Einkommen habe mindestens eine Impfdosis erhalten, so Oxfam: "Millionen Menschen, die hätten gerettet werden können, sind wegen der ungerechten Impfstoffverteilung an der Pandemie und ihren Folgen gestorben."

+++ FDP-Politiker Thomae: "Omikron ändert die Spielregeln" +++

17.01.2022, 00:10 Uhr

Die rasante Ausbreitung der zumeist mit eher milden Krankheitsverläufen verbundenen Omikron-Variante bestärkt Kritiker einer allgemeinen Corona-Impfpflicht in ihren Bedenken. "Omikron ändert die Spielregeln", sagte der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion im Bundestag, Stephan Thomae, der "Süddeutschen Zeitung" (Montag). "Es ist jetzt nicht an der Zeit, einfach nur irgendetwas zu tun und möglichst harte Maßnahmen zu beschließen, nur um Handlungsbereitschaft zu beweisen. Es geht darum, zum richtigen Zeitpunkt das Richtige zu tun."

Vor einigen Tagen hatte bereits die Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, Alena Buyx, deutlich gemacht, dass das Gremium seine Empfehlung für eine ausgeweitete Impfpflicht unter Umständen überdenken müsse. Die Haltung richte sich auch danach, welche Corona-Variante das Infektionsgeschehen dominiere, sagte sie dem "Spiegel". Als der Ethikrat im Dezember mehrheitlich eine Ausweitung der Impfpflicht auf wesentliche Teile der Bevölkerung empfohlen habe, sei dies "im Kern unter den Bedingungen der Delta-Variante" geschehen.

+++ Virologe Stöhr: Erst Durchseuchung, dann sehr entspannter Sommer +++

17.01.2022, 00:05 Uhr

Angesichts der aktuellen Corona-Welle mit der hoch ansteckenden Omikron-Variante erwartet der Virologe Klaus Stöhr erst eine Durchseuchung in den kommenden Wochen, dann eine natürliche Immunisierung der Bevölkerung - und schließlich ein Auslaufen der Pandemie. "In den nächsten zwei bis drei Wochen wird es eine Unsicherheit geben, wie hoch die Inzidenz steigen wird. Danach werden sich durch die sehr starke Durchseuchung, die dann leider einsetzen wird, die man nicht abwenden kann, sehr viele Menschen die natürliche Immunität holen", sagte er am Sonntagabend im TV-Sender Bild. 

Diese Immunität werde "oben draufgepflanzt" auf die Immunisierung durch Impfungen, fuhr Stöhr fort. Beides zusammen werde zu einem anhaltenden Immunschutz führen, so dass man auch nicht das vierte, fünfte, sechste, oder siebte Mal boostern müsse. Im Herbst müsse man dann sehen, ob man den über 60-Jährigen noch einmal ein Impfangebot mache.

+++ Impfpflicht: Ungeimpften Beschäftigten in Arztpraxen droht Kündigung +++

17.01.2022, 00:05 Uhr

Beschäftigte in Hausarztpraxen, die nach Inkrafttreten der Corona-Impfpflicht keinen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen können, müssen mit einer Abmahnung und in letzter Konsequenz mit ihrer Entlassung rechnen. Das geht aus einem Informationsblatt des Deutschen Hausärzteverbandes hervor, über das als erstes das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtete.Die sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht sieht vor, dass Beschäftigte in Einrichtungen wie Arztpraxen, Kliniken und Pflegeheimen bis zum 15. März nachweisen müssen, dass sie geimpft oder genesen sind. Damit sollen Patientinnen, Patienten und Pflegebedürftige besser vor einer Corona-Infektion geschützt werden.

Falls Mitarbeiter den Nachweis verweigerten, könne das Gesundheitsamt ihnen verbieten, die Arztpraxis zu betreten oder in dieser tätig zu sein, heißt es in dem Informationsblatt auf der Webseite des Hausärzteverbandes. "In diesen Fällen dürfte im Ergebnis für betroffene Arbeitnehmende der Vergütungsanspruch in der Regel entfallen."

+++ Corona-Impfpflicht für über 60-Jährige in Griechenland in Kraft +++

17.01.2022, 00:01 Uhr

Ungeimpfte Griechen über 60 werden von nun an zur Kasse gebeten: Wer sich die Corona-Impfung weiterhin nicht verabreichen lässt, wird im Januar mit 50 Euro Strafe belegt, von Februar an sind es dann 100 Euro monatlich. Die Regelung trat in der Nacht auf Montag in Kraft. Von der Maßnahme betroffen sind laut Staatsrundfunk rund 300 000 Menschen. Ihre Daten sollen nun von der staatlichen Sozialversicherung an das Finanzamt weitergeleitet werden, das die Bußgelder eintreibt. Das Geld kommt dann den staatlichen Krankenhäuser zugute. In Griechenland sind die verabreichten Impfungen in einer Datenbank personalisiert gespeichert.

+++ Frankreichs Parlament billigt Einschränkungen für Ungeimpfte +++

16.01.2022, 22:05 Uhr

Das französische Parlament hat im Kampf gegen die fünfte Corona-Welle drastischen Zugangsbeschränkungen für Ungeimpfte endgültig zugestimmt. In der Nationalversammlung sprachen sich am Sonntagabend 215 Abgeordnete dafür aus, 58 stimmten dagegen. Sieben Abgeordnete enthielten sich. Das Gesetz sieht vor, dass ungeimpfte Menschen ab 16 Jahren künftig keinen Zugang mehr zu Gastronomie, Kultureinrichtungen und dem Fernverkehr haben sollen.

+++ Hessen verschärft Corona-Regeln für Gaststätten - steigende Inzidenz +++

16.01.21, 16:42 Uhr

Hessen verschärft wie angekündigt seine Corona-Regeln für Gaststätten und erleichtert die Quarantäne-Maßnahmen. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) erklärte am Sonntag laut Mitteilung: "Mit den neuen Regelungen schaffen wir Klarheit und Einheitlichkeit und sorgen dafür, dass die Kritische Infrastruktur durchgehend funktioniert." Damit bezog er sich angesichts der besonders rasch ausbreitenden Omikron-Variante des Coronavirus auf drohende Personalengpässe etwa bei Polizei, Feuerwehr und Energieversorgung. Die neuen Regelungen sollten von diesem Montag (17. Januar) an gelten.

+++ Einzelhandel beklagt Angriffe bei Impfnachweis-Kontrollen +++

16.01.2022, 13:15 Uhr

Der Einzelhandel hat eine zunehmende Zahl von Angriffen auf Mitarbeiter bei der Kontrolle von Corona-Impfnachweisen beklagt. "Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden beschimpft, bespuckt und auch aggressiv körperlich angegangen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Branchenverbandes HDE, Stefan Genth, dem Nachrichtenportal T-Online laut Bericht vom Sonntag. Mit der Kontrolle der Maskenpflicht und von 2G-Regeln übernehme der Handel staatliche Aufgaben. "Das darf nicht zum Dauerzustand werden. Das ist eine massive Überforderung der Unternehmen."

+++ Lauterbach warnt vor schweren Wochen +++

16.01.2022, 12:03 Uhr

Viele Tote und massive Einschränkungen bei Krankenhausbehandlungen! Davor hat Bundesgesundheitsminister Lauterbach in der aktuellen Corona-Welle gewarnt. Momentan erkrankten vor allem die Jüngeren, sagte er der Bild am Sonntag. Wenn sich die Älteren infizierten, werde die Zahl der Klinikeinweisungen wieder steigen, so Lauterbach. Ob die derzeit geltenden Corona-Maßnahmen ausreichen, werde sich bei der nächsten Ministerpräsidenten-Konferenz in acht Tagen entscheiden.

+++ Corona-Pandemie führt zu Engpässen bei Tierimpfstoffen +++

16.01.2022, 05:01 Uhr

Probleme bei Lieferketten und eine starke Nachfrage nach Haustieren: Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie beklagen Experten einen Mangel an Tierimpfstoffen. "Seit letztem Jahr kommt es immer wieder zu Engpässen", sagte Astrid Behr, Sprecherin des Bundesverbands praktizierender Tierärzte in Frankfurt. Zu Zeit seien vor allem die Vakzine für Katzen, aber auch für Kaninchen betroffen. "Für Tierhalter bleibt nur die Absprache mit dem Haustierarzt und informiert zu werden, sobald wieder Impfstoff da ist."

+++ Sieben-Tage-Inzidenz erreicht Höchstwert und steigt über 500 +++

16.01.2022, 04:43 Uhr

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat erneut einen Höchstwert bei der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Demnach lag der Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen bei 515,7 - und damit erstmals über der Schwelle von 500. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 497,1 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 362,7 (Vormonat: 422,3). 

+++ Lauterbach: Corona-Impfpflicht sollte drei Dosen umfassen +++

16.01.2022, 00:30 Uhr

Eine Impfpflicht gegen das Coronavirus sollte nach Ansicht von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach drei Spritzen umfassen. "Eine vollständige Impfung besteht aus drei Dosen. Vollständig Geimpfte sind gegen alle Corona-Varianten - zumindest vor schwerer Krankheit und Tod - geschützt. Daran muss sich die Impfpflicht orientieren", sagte der SPD-Politiker der "Bild am Sonntag". Geplant ist, dass der Bundestag ohne Fraktionszwang über eine mögliche Impfpflicht abstimmt. 

+++ Österreich wieder Corona-Hochrisikogebiet +++

16.01.2022, 00:05 Uhr

Die Bundesregierung stuft Österreich erneut als Corona-Hochrisikogebiet ein. Die Regelung gilt seit Mitternacht und hat konkrete Folgen: Wer aus einem Hochrisikogebiet nach Deutschland einreist und nicht mindestens den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Impfung hat oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne. Frühestens nach fünf Tagen kann man sich mit einem negativen Test davon befreien. Für Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, endet die Quarantäne fünf Tage nach der Einreise automatisch.

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