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Grünes Licht für Moderna-Vakzin - Empfehlung für angepassten Impfstoff

Grünes Licht für Moderna-Vakzin - Empfehlung für angepassten Impfstoff

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA empfiehlt das Impfen mit dem neuen Moderna-Impfstoff - er ist an zwei Omikron-Varianten angepasst.  
© dpa

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA empfiehlt das Impfen mit dem neuen Moderna-Impfstoff - er ist an zwei Omikron-Varianten angepasst.  

Grünes Licht für den neuen Corona-Impfstoff von Moderna. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA empfiehlt die Zulassung des neuen Vakzins.

"Spikevax" heißt der Impfstoff, der gegen das originale Coronavirus und gegen zwei Omikron-Varianten wirke, so die EMA in Amsterdam. Die Experten empfehlen den Impfstoff als Auffrischung für Menschen ab zwölf Jahren. Sie erwarten, dass die Impfung mit einem angepassten Präparat den Schutz vor einer Infektion erweitert.

Bisher drei angepasste Impfstoffe in der EU

Die EU will der EMA zufolge über ein breites Spektrum von angepassten Impfstoffen verfügen, die sich gegen verschiedene Corona-Varianten richten. Bisher sind drei Corona-Vakzine zugelassen, die an Varianten des Virus angepasst wurden. Die EU-Kommission muss jetzt der Zulassung noch offiziell zustimmen. Das aber gilt als Formsache.

Impfstoffe auch für Kleinkinder 

Die EMA hatte auch empfohlen, zwei Präparate von Biontech/Pfizer und Moderna für Kleinkinder ab sechs Monaten zuzulassen. Beide Impfstoffe sind bereits für Erwachsene und Kinder ab fünf beziehungsweise sechs Jahren zugelassen. Die Dosen für Babys und Kleinkinder sind deutlich niedriger. Ob aber überhaupt Babys und Kleinkindern eine Corona-Impfung angeboten wird, ist eine Entscheidung der jeweiligen EU-Mitgliedsstaaten.

Kinderärzte freuen sich

Kinderärzte begrüßen die Empfehlung der EMA für die Zulassung der Impfstoffen. "Wir freuen uns grundsätzlich über die Zulassung. Auch Kleinkinder mit entsprechenden Risikofaktoren können nun mit einem zugelassenen Impfstoff geimpft werden", sagte Burkhard Rodeck, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), der Deutschen Presse-Agentur. Eine allgemeine Empfehlung für die Impfung von gesunden Kindern unter fünf Jahren will der Verband aber zunächst nicht aussprechen.

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