Nachrichten > Mittelhessen, Rhein-Main >

So ist Wählen direkt im Wahllokal in Corona-Zeiten

Kommunalwahl in Hessen - Wie wählt es sich in Corona-Zeiten?

© FFH

Lange Liste: Die Muster für die Stimmzettel zur Kommunalwahl in Gießen.

Für viele ist es ein besonderer Sonntagspaziergang mit Tradition: Am Wahltag schnappen sich normalerweise viele die ganze Familie, gehen gemeinsam ins nächste Wahllokal, dort ein kleines Schwätzchen mit der Nachbarschaft und dann das Kreuzchen machen. In Corona-Zeiten läuft das natürlich anders.

Kreuzchen machen mit dem eigenem Stift

Was alles anders ist, beim Wählen in Corona-Zeiten, zeigt sich direkt bei der Vorab-Info, die die WählerInnen per Post erreicht. Darin steht, dass die Wahlberechtigten bitte eine Maske und einen eigenen Stift zum Wahllokal mitbringen sollen. Gesagt, getan. Im Gießener Rathaus geht es dann im Einbahnstraßen-System Richtung Wahlraum. 

Ampel regelt die Besucherzahlen

Rote Welle gibt's in Corona-Zeiten nicht nur beim Autoverkehr in der Innenstadt. Auch vor dem Wahlraum im Rathaus muss man anstehen - zumindest in Gießen, wenn zu viele Menschen gerade gleichzeitig ihre Stimmen abgeben. Eine Ampelschaltung mit Lichtschranke reguliert deshalb die Zahl der WählerInnen. 

Kaum Wähler im Wahllokal

In Gießen zeige sich auch nach einigen Wochen, in denen das Wählen jetzt möglich ist, dass die Mehrheit in diesem Jahr bequem von Zuhause per Briefwahl die Kreuze macht. "Wir haben ganz normal unsere 64 Wahllokale, aber wir rechnen schon damit, dass ins Wahllokal beim klassischen Wählen weniger Menschen als sonst kommen werden", sagt die stellvertrende Wahlleiterin in Gießen Tabea Heipel-Krug im FFH-Interview. Bei den langen Stimmwahlzetteln zur diesjährigen Kommunalwahl nachvollziehbar - trotzdem kann jeder, der möchte, vorab oder auch direkt am 14. März ins Wahlbüro kommen.

FFH-Reporterin Dominique Bundt wählt im Rathaus Gießen

"Wahlzettel-Battle": Nordhessen vs. Südhessen

Es geht unter anderem um Farbe und Gewicht beim "Wahlzettel-Battle"

FFH-Reporterin Madleen Khazim aus Kassel und FFH-Reporter Benjamin May aus Darmstadt

Rund 4,7 Millionen Menschen sollen am 14. März in Hessen neue Kommunalparlamente wählen. In 21 Landkreisen und mehr als 420 Städten und Gemeinden sollen die Bürger ihre Kreuzchen für die neue Zusammensetzung der Kreistage, Stadtverordnetenversammlungen und Ortsbeiräte machen. Auch die Ausländerbeiräte werden an diesem Tag neu gewählt. Und was natürlich Gesprächsthema ist, sind die teils riesigen Wahlzettel, wie zum Beispiel der in Frankfurt.

Frankfurt hat den Größten: FFH-Reporter Lukas Schäfer "testet" den Stimmzettel.

Inhalt wird geladen
Dominique Bundt

Reporterin
Dominique Bundt

Mehr aus Mittelhessen
Inhalt wird geladen
Top Meldungen
Inhalt wird geladen
Mittelhessen

Zum Anhören Nachrichten, Wetter, Veranstaltungen

nach oben