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Kommunalwahl: Briefwahl-Pannen in einigen Städten

Kommunalwahl in Hessen - Briefwahl-Pannen in einigen Städten

© dpa

Symbolbild

Noch gut drei Wochen bis zur Kommunalwahl: Die Briefwahl boomt in Hessen wegen Corona. Aber so richtig rund läuft es mit dem Verschicken der Unterlagen in einigen Städten noch nicht. Es gab zum Beispiel in Hofheim (Taunus), Gelnhausen (Main-Kinzig-Kreis), Raunheim und Gernsheim (beide Kreis Groß-Gerau) große Wahlpannen.

In Hofheim im Taunus vertauschte das Wahlbüro die Stimmzettel für die Wahl der Ortsbeiräte. „Es tut uns sehr leid. Wir haben den Fehler erkannt und korrigiert“, sagte Bürgermeister Christian Vogt im FFH-Gespräch. Dort bekommen die Wahlberechtigten nochmal neue Unterlagen zugeschickt. Damit das in Zukunft nicht mehr passiert, hat die Stadt zusätzliches Personal eingestellt. Vogt sagte aber auch: "Da wo Menschen sind, passieren auch Fehler."

Bürgermeister Vogt: "Es tut uns leid"

Der Bürgermeister der Stadt Hofheim, Christian Vogt, sagte unserem Reporter: "Es tut uns leid. Wir haben den Fehler erkannt und korrigiert."

Auch Pannen in Süd- und Mittelhessen

Und auch in Gelnhausen im Main-Kinzig-Kreis gab es eine Panne: Da fehlten die roten Umschläge für den Stimmzettel der Kreiswahl. In Raunheim im Kreis Groß-Gerau standen mehr Namen auf den Stimmzetteln als erlaubt. Statt 31 standen so 40 Kandidaten zur Wahl. In Gernsheim wurden die Titel und Namenszusätze der Kandidaten nicht richtig aufgeführt.

In Mittelhessen mussten im Kreis Marburg-Biedenkopf alle Muster-Stimmzettel nochmal neu verschickt werden. Der Neudruck von 110.200 Stimmzetteln hat 22.000 Euro gekostet.

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