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Chipmangel - Kurzarbeit bei Schunk in Heuchelheim

Chipmangel in der Autoindustrie - Kurzarbeit bei Schunk in Heuchelheim

© dpa

Symbolbild

Schunk Sintermetall in Heuchelheim bekommt den weltweiten Chipmangel zu spüren. Für bis zu 600 Mitarbeiter in der Abteilung der Schunk-Group geht es ab Oktober in Kurzarbeit.

Bestellungen werden storniert

Bei Schunk Sintermetall sind immer mehr Bestellungen verschoben oder storniert worden, sagte Pressesprecher Neill Busse im Gespräch mit HIT RADIO FFH. Deswegen muss die Abteilung der Schunk-Group mit bis zu 600 Mitarbeitern ab Oktober Kurzarbeit anmelden. Wer nicht in anderen Abteilungen gebraucht werden kann, für den heißt das bis zu zwölf Tage Kurzarbeit. Wie lange die Kurzarbeit andauern wird, konnte Busse noch nicht sagen: "Wir fahren auf Sicht". Das werde auf die Auftragslage in den nächsten Wochen ankommen.

Fehlende Elektro-Chips

Die Autoindustrie kämpft aktuell mit Lieferengpässen bei Materialien, vor allem kleine Elektro-Chips sind ein Problem. Jetzt trifft es auch Lieferanten und Zulieferer anderer Materialien wie nun Schunk aus Heuchelheim. Erste Autobauer wie Opel hatten schon Teile ihrer Produktion heruntergefahren. Das Eisenacher Werk, das aktuell etwa 1300 Menschen beschäftigt, ist wegen der Lieferengpässe bis zum Jahresende geschlossen werden.

 

Aline Horner

Redakteurin
Aline Horner

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