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Gießen baut Stahlgerüst für Pottwalskelett

Pottwalskelett in Gießen:Metallbauklasse baut Stahlgerüst

Die Metallbauklasse der Theodor-Litt-Schule in Gießen baut ein Stahlgerüst für die Aufhängung des Wal-Skeletts im Hörsaal der Hermann-Hoffmann-Akademie der Universität Gießener. An diesem Gerüst wird das Skelett des Wals später an Stahlseilen über den Köpfen der Studierenden hängen.

Arbeit passt in Lehrplan von Metallbauklasse

Bei der Metallbauklasse steht Stahlbau im Lehrplan und so war der Bau des Gerüsts für das Wal-Skelett eine reizvolle Aufgabe. Es war ein Einbau von drei Stahlträger mit Querbalken nötig, weil der Hörsaal keine tragende Decke hat. Der Einbau war im bestuhlten Hörsaal eine Herausforderung.

Große Unterstützung

Großzügige und oft unkonventionelle Unterstützung für das Projekt gab es von vielen Seiten. Privatleute, Firmen und Geldinstitute spendeten für die Präparation und den Aufbau des Wal-Skeletts.

Wal war 2016 gestrandet

Das Skelett des Wals, der Anfang des Jahres 2016 auf Nordstrand bei Husum gestrandet ist und ist im Institut für Veterinär-Anatomie der JLU präpariert und gebleicht worden. Im Mai 2017 sind die Skeletteile an ihren Ausstellungsort in der Herman-Hoffmann-Akademie gebracht worden, wo sie vor der Aufhängung noch nachtrocknen mussten.

Ausstellung über Wale

Die naturgetreue Ausstellung des Wal-Skeletts soll unter anderem begleitet werden von Informationen über das Leben (und Sterben) der Wale und über die Problematik des Plastikmülls im Meer, die sich auch im Magen des Gießener Wals zeigte.

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