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Nach Explosion: Fünf Männer angeklagt

Gießen: Explosion in Shisha-BarMutmaßliche Brandstifter angeklagt

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Das angrenzende Wohnhaus war nach der Explosion unbewohnbar.

Vier Monate nach der Explosion in einer Shisha-Bar in Gießen sind der Bar-Besitzer und vier weitere Männer angeklagt worden. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, wird ihnen besonders schwere Brandstiftung und versuchter Mord vorgeworfen. Die Hauptverhandlung vor dem Landgericht Gießen wird voraussichtlich Mitte Januar beginnen.

Lebenslange Haft möglich

Nach der Tat Anfang August wurde einer der mutmaßlichen Täter mit schweren Verletzungen in eine Spezialklinik gebracht. Fünf weitere Menschen erlitten leichte Verletzungen. Die Männer hätten aus Habgier, Heimtücke und mit gemeingefährlichen Mittel gehandelt, so der Sprecher. Den Männern drohen nach Angaben der Staatsanwaltschaft bis zu 15 Jahren Haft. Die Behörde schließt auch eine lebenslange Freiheitsstrafe nicht aus.

Nach der Explosion war das Haus unbewohnbar

Bei dem Brand kam es zu einer Explosion, die Bar und ein angrenzendes Wohnhaus wurden schwer beschädigt. Es entstand Schaden von mehreren Hunderttausend Euro. Die Ermittler hatten drei Männer bereits in der ersten Woche nach der Tat gefasst. Ein vierter mutmaßlicher Beteiligter wurde Ende September festgenommen. Zwei der Verdächtigen legten ein Geständnis ab. Der Bar-Besitzer soll nach Erkenntnissen der Ermittler drei Männer beauftragt haben, ein Feuer zu legen, um Geld aus der Gebäudeversicherung zu kassieren.

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