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Projekt an Marburger Schule: Roboter im Unterricht

Projekt an Marburger Schule - Roboter im Unterricht

In Marburg werden jetzt erstmals in Hessen Roboter in den Unterricht integriert. Jugendliche aller Marburger Schulen können im Rahmen des "Robotikums" in der Adolf-Reichwein-Schule drei bis vier Tage mit den Maschinen zusammenarbeiten. Dabei kommen zwei sogenannte NAO-Roboter zum Einsatz. "Didi" und "Dodo" sind knapp einen halben Meter groß und sehen Menschen äußerlich recht ähnlich.

Programmiersprache lernen

Beim "Robotikum" lernen die Schüler ab der neunten Klasse zuerst die Programmiersprache. In einem zweiten Schritt bringen sie den Robotern dann verschiedene Dinge bei, zum Beispiel Bewegungen, Dialoge oder Emotionen. Außerdem lernen die Schüler, wie Roboter sehen und Gesichter und Emotionen erkennen können. Das Projekt der Stadt Marburg, der Philipps-Universität und der Sparkasse Marburg-Biedenkopf soll den Schülern dabei helfen, mit künstlicher Intelligenz umzugehen und problemorientiertes Denken zu verbessern. Lehrer können ihre Klassen für das Projekt anmelden. 

Studentische Hilfskräfte der Marburger Universität betreuen das "Robotikum". Die Stadt stellt dafür 14.000 Euro zur Verfügung. 

Miriam Bott

Reporter:
Miriam Bott

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