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Bad Vilbel: Säureunfall bei Hassia

Salpetersäure ausgelaufen - Säureunfall bei Hassia in Bad Vilbel

© dpa

Symbolbild.

Bei dem Säureunfall im Mineralbrunnenbetrieb Hassia hat sich nach ersten Erkenntnissen keiner der Mitarbeiter ernsthaft verletzt. Sechs vorsorglich ins Krankenhaus gebrachte Angestellte des Unternehmens in Bad Vilbel im Wetteraukreis konnten am Abend wieder entlassen werden, sagte ein Sprecher der Polizei Mittelhessen am Freitag. Die Reinigungsarbeiten in der Werkshalle dauerten vom Donnerstagnachmittag bis Mitternacht an.

Keine Gefahr für Bevölkerung

Die Beamten vermuten, dass das 1000-Liter-Fass mit der Salpetersäure beim Verladen vom Gabelstapler gefallen und geplatzt sei. Von einer Straftat gehen sie nicht aus. Das Auslaufen der ätzenden Flüssigkeit löste am Donnerstagnachmittag einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr mit 35 Einsatzfahrzeugen aus. 650 Liter Säure waren laut Polizei in der Halle ausgelaufen.

Eine Gefahr für die Bevölkerung habe aber nach Einschätzung der Feuerwehr nicht bestanden. Grundsätzlich sei Salpetersäure bei Berührung und beim Einatmen gefährlich und könne etwa zu Lungenschäden führen, sagte ein Sprecher der Polizei in Gießen. 

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