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Bundespolizei zieht gefälschte Hessentickets ein

Hessenticket-Kontrollen - Beamte ziehen gefälschte Tickets ein

© dpa

Symbolbild

Die Bundespolizei  hat gestern in den Regionalzügen zwischen Kassel und Frankfurt Schwerpunktkontrollen durchgeführt. Im Visier der Beamten standen dabei gefälschte Hessentickets, die sie auch fanden und sicherstellten. Das Problem: Die Mehrfachnutzung oder der illegale Weiterverkauf dieser Gruppentickets ist verboten. Auch wer mit so einem Ticket fährt und kontrolliert wird, macht sich strafbar, so die Bundespolizei. 

Seit Januar gelten verschärfte Regelungen bei der Nutzung mit dem Hessen-Ticket

Damit es die sogenannte "Hessenticket-Mafia" nicht mehr so einfach hat, müssen auf den Tickets seit Jahresanfang alle Reisende vor Fahrtantritt handschriftlich angegeben werden. So soll verhindert werden, dass die Tickets weiterverkauft werden oder noch andere damit fahren können. Mit dem Hessenticket können maximal fünf Personen einen Tag lang durch das ganze Land fahren. Die Bundespolizei und die Verkehrsverbünde haben schon angekündigt, dass es solche Kontrollen auch in der Zukunft geben soll.

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