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Leichenfund bei Rodgau: Kein Hinweis auf Gewalt

Nach Leichenfund bei Rodgau - Kein Hinweis auf Gewalt

© dpa

Symbolbild

Nach dem Fund einer Männerleiche zwischen Heusenstamm und Rodgau hat die zuständige Staatsanwaltschaft in Gießen jetzt neue Details bekanntgegeben. Trotz intensiver Ermittlungen konnte bislang kein dringender Tatverdacht für ein Tötungsdelikt bestätigt werden, da die Todesursache aufgrund der Verwesung nicht mehr festgestellt werden konnte, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Toxikologisches Gutachten dauert an

Hinweise auf eine Gewalteinwirkung gab es ebenfalls nicht. Jetzt werden noch toxikologische Untersuchungen gemacht, diese werden aber noch einige Zeit andauern. Die Befragung der 39 Jahre alten Verdächtigen und Frau des Opfers laufe, berichtete ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Gießen am Donnerstag (08.).

Opfer stammt vermutlich aus Bad Nauheim

Bei dem Toten handelt es sich vermutlich um einen 45 Jahre alten Mann aus Bad Nauheim, der bereits seit einigen Wochen vermisst wurde. Die Klärung der Identität des Toten muss allerdings noch über einen DNA-Abgleich bestätigt werden.

Tippgeber führt Polizisten zur Leiche

Ein 45 Jahre alter Mann aus Rockenberg berichtete der Polizei am Dienstagnachmittag (06.), dass er im August eine Leiche in einem Wald bei Heusenstamm verscharrt habe. Dann brachte er die Beamten zu dem Ort. Der Mann und seine 39-jährige Ex-Frau aus Büdingen wurden vorläufig festgenommen - beide stehen im Verdacht, etwas mit dem Fall zu tun zu haben. Die Frau hatte das Opfer offenbar nach der Scheidung von dem 45-Jährigen geheiratet. Nach seiner Aussage soll sie ebenfalls bei der Beseitigung der Leiche geholfen haben. 

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