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Rettungshundestaffel in Linden sucht Nachwuchs

Rettungshundestaffel Linden - Zwei- und vierbeiniger Nachwuchs gesucht

© FFH

Rico Merker, Leiter der Rettungshundestaffel in Linden, mit seinem Hund. 

Sie helfen, wenn Menschen vermisst werden: Rettungshunde. Eine wichtige Arbeit, doch es gibt nicht genügend Nachwuchs. Die Rettungshundestaffel der Johanniter in Linden sucht deshalb zwei- und vierbeinige Verstärkung.

Aufwendige Ausbildung

In der Ausbildung lernen die Hunde, vermisste und verletzte Menschen zu erschnüffeln. Bis sie das können, dauert es aber eine ganze Weile. Zwei bis drei Mal pro Woche wird trainiert. Zehn Stunden Zeitaufwand sollte man pro Woche einrechnen, sagt Staffelleiter Rico Merker. Dazu kommt natürlich die Einsatzbereitschaft.

Hund und Herrchen lernen Einiges

Beide, Hund und Herrchen, lernen dabei aber auch Einiges, sie stärken zum Beispiel das Vertrauen zueinander. Als Teil der Ausbildung lernen die Herrchen etwa auch, wie Verletzte medizinisch erstversorgt werden. 

Fast alle Hunde geeignet

Die Ausbildung kann (fast) jeder Hund machen, der lebhaft und etwa so groß wie ein Schäferhund oder ein Border Collie ist. Kleinere Hunde wie Chihuahuas tun sich im Gelände schwer, sagt Merker. Wichtig auch: Das Herrchen sollte den eigenen Hund auch mal hochheben können - eine große Dogge ist alsoebenfalls weniger geeignet.

Wer Interesse an der Arbeit hat, kann beim Schnuppertraining mitmachen

Miriam Bott

Reporter:
Miriam Bott

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