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Bad Vilbel: Stada will weiter wachsen

Pharamkonzern in Bad Vilbel - Stada will weiter wachsen

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Der Arzneimittelhersteller Stada aus Bad Vilbel will sein Geschäft kräftig ausbauen und auch mit Übernahmen zulegen. "Wir planen, 2019 weltweit ein paar Hundert Mitarbeiter einzustellen", sagte Vorstandschef Peter Goldschmidt der Deutschen Presse-Agentur.

Stellenauf- und Abbau geplant

Während in Marketing und Vertrieb Arbeitsplätze aufgebaut würden, plane man in Verwaltung und Produktion Stellen abzubauen oder zu verlagern. "In der Zentrale in Bad Vilbel dürfte die Zahl der Jobs etwa gleich bleiben".

Stada will weiter wachsen

Stada sei bereit für Übernahmen und Kooperationen, sagte Goldschmidt weiter. "Das können Medikamente sein oder auch ganze Firmen, solange sie in unsere Strategie passen." Zukäufe seien ein Mittel, um den Konzern mit gut 10.400 Mitarbeitern langfristig wachsen zu lassen.

Gewinn deutlich gesteigert

Im vergangenen Jahr hat Stada dank einer kräftigen Nachfrage nach Arzneien deutlich mehr verdient. Der Umsatz stieg um fünf Prozent auf 2,33 Milliarden Euro, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Der bereinigte Betriebsgewinn (Ebitda) wuchs um 16 Prozent auf 503,5 Millionen Euro. "Wir haben mehr rezeptfreie Arznei mit guter Marge verkauft wie zum Beispiel Grippostad in Deutschland", sagte Goldschmidt. Die Finanzinvestoren Bain und Cinven hatten Stada im Sommer 2017 für 5,3 Milliarden Euro gekauft.

Miriam Bott

Reporter:
Miriam Bott

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