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Spatenstich für Gefahrenabwehrzentrum in Gießen

Stadt und Landkreis Gießen - Spatenstich für Gefahrenabwehrzentrum

© FFH

Die Baustelle des Gefahrenabwehrzentrums am Stolzenmorgen in Gießen.

Der Bau des Gefahrenabwehrzentrums in Gießen wird nach jahrelanger Planung heute mit dem Spatenstich konkret. Dort sollen ab 2022 unter anderem die Gießener Berufsfeuerwehr und der Fachdienst für Gefahrenabwehr des Landkreises untergebracht werden. 

Bessere Arbeitsbedingungen für Feuerwehr

Auf dem 23.000 Quadratmeter großen Grundstück am Stolzenmorgen im Nordosten der Stadt soll laut den Planungen ein zweigeschossiges Gebäude entstehen, in dem Büros, Aufenthalts- und Schulungsräume eingerichtet werden. Dadurch würden sich etwa die Arbeitsbedingungen für die Berufsfeuerwehr deutlich verbessern, so die Gießener Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz.

32 Millionen Euro teuer

Zum neuen Zentrum werden auch mehrere Hallen für die Feuerwehrautos und Werkstätten gehören. Die Baukosten von 32 Millionen Euro teilen sich die Stadt und der Kreis.

Lange Planungen

Fünf Jahre sind seit dem Grundsatzbeschluss des Landkreises und der Stadt vergangen, das Gefahrenabwehrzentrum zu bauen. Es folgte ein Architekturwettbewerb, den das Berliner Architektenbüro TRU gewann, sowie unter anderem die Vorbereitung des Grundstücks für den Baubeginn. Dabei wurde der Boden etwa auf Blindgänger untersucht.

Miriam Bott

Reporter:
Miriam Bott

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