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Widerspruch von NPD-Politiker Jagsch abgelehnt

Ortsbeirat Altenstadt - Widerspruch von NPD-Mann Jagsch abgelehnt

© Archivbild/dpa

Stefan Jagsch hat bereits angekündigt, juristisch gegen seine Abwahl vorgehen zu wollen.

Nach dem Eklat um einen NPD-Ortsvorsteher im hessischen Altenstadt-Waldsiedlung hat der Ortsbeirat einen Widerspruch des abgesetzten NPD-Politikers abgelehnt. Bei der jüngsten Sitzung stimmten die anwesenden Mitglieder einstimmig gegen den Antrag von Stefan Jagsch, wie das Gremium mitteilte.

Welle der Empörung

Der stellvertretende Landesvorsitzende der rechtsextremen NPD war im September zum Ortsvorsteher in der Wetterau-Gemeinde gewählt worden. Seine Amtszeit währte aber nur bis Oktober: Nach einer bundesweiten Welle der Empörung setzte der Beirat Jagsch wieder ab und wählte Tatjana Cyrulnikov (CDU) zur neuen Ortsvorsteherin. Dagegen richtete sich der Widerspruch des NPD-Politikers.

Fall dürfte vor Gericht landen

Der Fall wird voraussichtlich noch das Verwaltungsgericht Gießen beschäftigen: Jagsch hatte bereits angekündigt, Klage einzureichen. Vorher war aber der Widerspruch nötig. Bereits im Dezember hatte der Ortsbeirat diesen abgelehnt. Weil ein Formfehler passierte, musste die Abstimmung nun wiederholt werden.

Wahl von Jagsch, weil Kandidaten fehlten

Jagsch war Anfang September von den damals anwesenden Vertretern des Ortsbeirats von CDU, SPD und FDP gewählt worden. Sie begründeten die Wahl des rechtsextremen Politikers unter anderem mit fehlenden anderen Kandidaten. Das Parteibuch habe keine Rolle gespielt.

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