Nachrichten > Mittelhessen >

Marburger Land trauert um Thomas Schäfer

"Das ist so ein großer Verlust" - Marburger Land trauert um Thomas Schäfer

© dpa

"Er war einer von uns. Er war einer aus dem Hinterland." Das sagt Landrätin Kirsten Fründt, fassungslos und persönlich getroffen vom Tod von Hessens Finanzminister Thomas Schäfer. Der 54-jährige Schäfer wirkte nicht nur als Finanzminister für ganz Hessen sondern als Kommunal- und Kreispolitiker zum Wohle seiner Heimat, der Stadt Biedenkopf, und zum Wohl der Menschen im ganzen Landkreis Marburg-Biedenkopf. 

Engagement Schäfers für die Zeiteninsel in Argenstein

"Es war immer spürbar, dass er den Kontakt zur Heimat nicht verloren hat," so die Landrätin. Als ein Beispiel für sein Engagement in der Region nennt sie die Zeiteninsel in Weimar-Argenstein, ein archäologisches Freilichtmuseum im Marburger Land, das derzeit im Aufbau ist. Das wäre ohne die Unterstützung des Finanzministers Schäfers nicht möglich gewesen, so Fründt. 

Immer dabei: Beim Grenzgangsfest im August

Der Jurist und Bankkaufmann Thomas Schäfer hat sich an vielen Stellen im Landkreis Marburg-Biedenkopf engagiert. Ein Herzens- und Pflichttermin für ihn war das historische Grenzgangsfest im August, das alle sechs Jahre stattfindet. Hier war er Gründungsmitglied der Burschenschaft Hasenlauf. Sogar seine Hochzeit im Jahr 2005 verschob Schäfer, um das das historische Heimatfest nicht zu verpassen, wie er der Zeitung mrlife verriet.

Wahlkreis im Marburger Hinterland gewonnen

Schäfer saß mit 19 Jahren als jüngster Abgeordneter im Stadtparlament von Biedenkopf, nahm dann Stufe um Stufe auf der politischen Karriereleiter und fuhr 2018 einen für ihn besonders schönen politischen Erfolg ein: Er gewann seinen Wahlkreis im Hinterland mit einem Übermaß an Erststimmen - ein Vertrauensbeweis der Menschen für ihn.

Lieblingsort Schloss Rauischholzhausen

Als seine Lieblingsorte im Landkreis nannte er einmal die Hütte der  Grenzgangsgesellschaft Hasenlauf mit Blick über Biedenkopf sowie das Schloss in Rauischholzhausen. 

Landrätin Kirsten Fründt

"Er war ein Hinterländler, wie man bei uns sagt und hat den Kontakt zur Heimat nicht verloren""

Landrätin Kirsten Fründt

Das Museumsprojekt in Argenstein wäre ohne seine Unterstützung nicht wahr geworden"

Der CDU-Landtagsabgeordnete Dirk Bamberger schreibt

Winfried Steinmacher schreibt

Walter Jugel schreibt

Anne Schmidt

Reporterin
Anne Schmidt

nach oben