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Absturz im Westerwald: 50.000 ohne Strom

Kleinflugzeug abgestürzt - 50.000 im Westerwald ohne Strom

Ein Kleinflugzeug ist in das Dach eines Hauses in Langenhahn im Westerwaldkreis gekracht. Wie die Feuerwehr zu HIT RADIO FFH sagte, handelte es sich dabei um ein Flugzeug, dass Fallschirmspringer in die Luft bringt und gerade auf dem Rückweg zum Landeplatz war.

Der Pilot kam laut einem Feuerwehrsprecher ins Straucheln, berührte eine Stromleitung und krachte dann in das Dach des Wohnhauses. Dabei wurde er verletzt und kam ins Krankenhaus, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Die beiden Bewohner des Hauses konnten dieses demnach unverletzt verlassen. Das Flugzeug war laut Polizei nur mit dem Piloten besetzt. Einsatzkräfte von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk waren am Abend vor Ort. 

50.000 Menschen ohne Strom

Weil der Flieger die Stromleitung touchierte, löste er zudem einen Stromausfall aus, der am Samstagabend laut Polizei einen großen Teil des Westerwalds betraf. Geschätzt etwa 50 000 Menschen seien betroffen. Warum das einmotorige Kleinflugzeug abstürzte, war zunächst unklar.

Feuerwehrsprecher Detlef Größchen

"Flugzeug wird für Transport von Fallschirmspringern eingesetzt"

Eine Nachbarin der Unglücksstelle am FFH-Mikro

"Ich habe gesehen, wie die Hauswand herausgebrochen ist"

Bergung gestaltet sich schwierig

Die Bergung eines in ein Hausdach gestürzten Kleinflugzeugs im Westerwald hat sich am Sonntag schwierig gestaltet. Das Wohnhaus in der Gemeinde Langenhahn in Rheinland-Pfalz blieb am Sonntag noch abgesperrt. Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) untersuchten die Unfallstelle am Sonntag. Der Pilot befinde sich im Krankenhaus, sei aber außer Lebensgefahr. "Es geht ihm den Umständen entsprechend gut", sagte der Polizeisprecher.

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