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Kleinere Freibäder in der Region machen wieder auf

Laubach, Nidda, Büdingen - Kleinere Freibäder machen wieder auf

Die Hessische Landesregierung hat trotz der Corona-Pandemie die Freibad-Saison eingeläutet: Ab Montag dürfen die Schwimmbäder aufmachen. Die Resonanz in der Region ist unterschiedlich: Einige machen auf, andere brauchen noch Zeit und feilen an den letzten Details. Wir haben einige Beispiele zusammengetragen.

Freibad Laubach

Die Stadt Laubach erlaubt 500 Badegäste auf dem Gelände, 125 dürfen gleichzeitig ins Wasser. Für das Becken ist ein Bändchen-System geplant, allerdings sind die noch nicht eingetroffen. Auf dem Gelände gilt ein Einbahnstraßen-Verkehr, die Schließfächer und Umkleiden sind geschlossen. Im Becken und auf der Liegewiese gilt: Jeder sollte selbst darauf achten, dass er den Mindestabstand einhält. Abgetrennten Bahnen im Becken oder extra eingezeichnete Liegelächen gibt es dort nicht. Die Maskenpflicht gilt vom Eingang bis zum Liegeplatz, nur auf dem direkten Weg ins Becken muss sie nicht getragen werden.

Freibad Nidda

Das Gelände des Freibads in Nidda ist weitläufig. Deshalb dürfen dort bis zu 1.000 Menschen auf die Liegewiesen, allerdings nur 100 gleichzeitig in die drei Becken. Das teilt die Stadt mit. Auf die Einhaltung der Abstandsregeln, auch im Wasser, muss jeder selbst achten. 

Freibäder in Dillenburg

Dort müssen alle Wasserratten noch Geduld haben: Die Stadtverordneten entscheiden darüber, ob und wann das Aquarena in Dillenburg und die beiden Freibäder in Oberscheld und Niederscheld aufmachen. Das soll nach Angaben der Stadt am 25. Juni passieren. Erst danach sollen die vorbereiteten Arbeiten für die Wiedereröffnung beginnen. Die Stadt hofft auf einen Zeitpunkt zum Ferienbeginn. Das Abstands- und Hygienekonzept sei vorbereitet, so die Stadt. 

Domblickbad Wetzlar

Die größeren Bäder in der Region sind noch nicht so weit. Die Stadt Wetzlar will am kommenden Donnerstag bekannt geben, wann das Domblickbad aufmachen kann. Ein Sprecher sagte zu FFH, zuerst müsse das Schwimmbecken gefüllt werden, dann stünden mehrere Wasserproben an. Erst dann kann das Bad aufmachen. Das 

Aquamar Marburg

Die Stadt Marburg teilt mit, das Freibad solle noch im Juni aufmachen. Allerdings ist eine Vorlaufzeit von etwa zwei Wochen nötig. Geplant ist ein Schichtbetrieb, sodass die Badegäste entweder morgens, am Vormittag oder am Nachmittag kommen können. Reservierungen sollen vorab Online erledigt werden. 

Freibad Ringallee Gießen

Auch die Öffnung des Freibads Ringallee in Gießen ist inzwischen absehbar: Geplant ist die erste Sommerferienwoche, teilten die Stadtwerke mit.

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Miriam Bott

Reporterin
Miriam Bott

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