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ICE stoppt bei Limburg für spielende Kinder

Notbremsung bei Limburg - ICE stoppt für spielende Kinder

Zwei spielende Kinder zwischen Limburg und Montabaur haben entweder einen Schutzengel oder unglaubliches Glück gehabt. Sie spielten direkt am Bahndamm der ICE-Trasse, als der Schnellzug Frankfurt-Köln mit 280 Stundenkilometern  heranrauschte. Der ICE-Lokführer entschied sofort auf Notbremse und löste auch ein schrilles Alarm-Signal aus. "Der Lokführer hat sie von weitem am Bahndamm gesehen und die Notbremse reingehauen", sagte Ralf Ströher von der Bundespolizei am Mittwoch.

Zwei Kilometer bis zum Stillstand des Zuges

Bis zum Stillstand sei der ICE am Dienstag auf hessischem Gebiet nahe der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz noch fast zwei Kilometer gefahren. "Die Kinder haben sich wahrscheinlich so erschrocken, dass sie gleich getürmt sind", ergänzte der Sprecher. Die Strecke wurde etwa eine Stunde gesperrt. Bundespolizisten suchten vergeblich nach den Kindern. Ihr Alter und Geschlecht blieben unbekannt. Wegen der Streckensperrung kam es bei 15 Zügen zu Verspätungen.

Anne Schmidt

Reporterin
Anne Schmidt

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