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Lkw-Brand bei Wildeck - A 4 nicht mehr gesperrt

Lkw brennt bei Wildeck - Vollsperrung der A 4 aufgehoben

© dpa

Symbolbild

Viel Geduld mussten Autofahrer am Abend und in der Nacht zu Dienstag auf der A 4 bei Wildeck haben. Nach einem LKW-Brand zwischen Wildeck-Obersuhl und Wildeck-Hönebach war die Autobahn stundenlang vollgeperrt.

Am frühen Abend war ein Sattelzug in Brand geraten. Bis 23 Uhr standen Fahrzeuge im Stau in der Vollsperrung, erst dann konnte die Polizei die Fahrer an der Unfallstelle vorbeileiten. Erst morgens gegen 4 Uhr wird dann die Autobahn zumindest auf einer Spur wieder freigegeben.

Fahrbahn muss saniert werden

Weiterhin ist die Autobahn bei Wildeck in Richtung Westen nur einspurig befahrbar. An der Brandstelle müsse die Fahrbahn saniert werden, sagte ein Polizeisprecher. Wie lange die Arbeiten dauern werden, stand zunächst nicht fest.

Löschversuch scheiterte

Der 54-jährige Fahrer des mit Garnspulen aus Metall beladenen Sattelzuges hatte am Abend Rauch im Rückspiegel gesehen - ein Reifen brannte. Er hielt an und versuchte zusammen mit anderen Fahrer den Reifen zu löschen. Doch der Anhänger begann zu brennen.  

Trümmerteile auf der Fahrbahn

Die Löscharbeiten der aus dem gesamten Umkreis alarmierten Feuerwehren zog sich über etwa eineinhalb Stunden hin. Im Anschluss mussten noch Trümmerteile von der Fahrbahn geräumt werden. Bei dem Brand wurde niemand verletzt. Der Sachschaden am Sattelauflieger und an Einrichtungen der Bundesautobahn wird auf etwa 70 000 Euro geschätzt.

Technischer Defekt als Ursache angenommen

Als Brandursache wird nach derzeitigem Ermittlungsstand ein technischer Defekt angenommen. Vor Ort waren die Feuerwehren aus Wildeck-Obersuhl, Wildeck-Hönebach, Bad Hersfeld, Bebra und Ronshausen, das Technische Hilfswerk Bad Hersfeld und das Deutsche Rote Kreuz sowie die Autobahnmeisterei Hönebach eingesetzt. Hier finden Sie aktuelle Verkehrsmeldungen.

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