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Unfall auf A7 bei Kassel: Mädchen in Lebensgefahr

Unfall auf A7 bei Kassel - 7-jähriges Mädchen in Lebensgefahr

© dpa

Symbolbild

Bei einem Unfall mit einem in die Luft katapultierten Auto sind nahe Kassel fünf Menschen schwer verletzt worden, darunter zwei Kinder. Eines von ihnen, ein siebenjähriges Mädchen, schwebte in Lebensgefahr, wie die Polizei mitteilte.

Zeugenaussagen zufolge hatte auf der A7 ein Auto wegen des Spurwechsels eines Wohnmobils gebremst. Das Auto prallte links gegen die Mittelleitplanke und schleuderte nach rechts in einen Graben im Grünstreifen. Es wurde nach oben katapultiert und knallte gegen ein weiteres Auto, das gerade von einer anderen Autobahn auf die A7 fuhr.

Darin saßen ein 44-jähriger Vater aus Magdeburg, seine siebenjährige Tochter und sein zehnjähriger Sohn. Diese Familie und die beiden Insassen des ersten Autos, ein 35-jähriger Mann aus Fulda und seine 30 Jahre alte Beifahrerin, wurden alle schwer verletzt.

"Wie ein schlechter Film"

"Es war wie ein schlechter Film", sagte ein Polizeisprecher zu dem Flug des ersten Unfallautos. Das weiße Wohnmobil war weitergefahren, der Fahrer wurde als Zeuge gesucht. Zunächst sei unklar, ob er den Unfall hinter sich überhaupt bemerkt habe, sagte der Polizeisprecher.

Die drei Fahrstreifen der A7 in Richtung Hannover wurden vorübergehend gesperrt. Es bildete sich ein Rückstau von sieben Kilometern. Ein von der Staatsanwaltschaft Kassel eingeschalteter Gutachter setzte eine Drohne ein.

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