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Göttingen: Teddydocs behandeln Kuscheltiere

Medizinstudenten aus Göttingen - Teddy-Docs behandeln kranke Kuscheltiere

© Universitätsmedizin Göttingen

Kindern spielerisch die Angst vorm Arztbesuch nehmen – das ist das Ziel des Teddybär Krankenhauses in Göttingen. Wegen Corona können die Kinder zwar nicht wie sonst persönlich vorbeikommen, sie können den etwa 25 Teddy-Docs aber Briefe schicken, was ihren Lieblingen fehlt.

Fast 30 Briefe sind bisher eingegangen 

Die Teddy-Docs sind übrigens vom Fach: Sie studieren Medizin oder Zahnmedizin an der Universitätsmedizin Göttingen. Fast 30 Briefe sind bisher schon bei ihnen eingegangen. Manche Kinder berichteten von Kuscheltieren, die sich den Arm oder das Bein gebrochen hatten. Andere hatten Kopfschmerzen oder Fieber. "Die Kinder wollten wissen, wie sie ihren Kuscheltieren dann helfen können", so Mit-Organisatorin Helena Krämer im FFH-Gespräch. Die Teddy-Docs antworten dann mit einer entsprechenden Diagnose und Behandlungstipps.

Ein Kuscheltier in "stationärer Behandlung"

"Tatsächlich haben wir auch gerade einen Patienten in stationärer Behandlung. Eine Kuschelmaus wurde uns zugeschickt. Sie hatte einen Unfall und wir wurden gebeten, das Bein wieder anzunähen", berichtet Krämer. Grundsätzlich seien den Kindern keine Grenzen gesetzt. Sie könnten auch Fragen zu Corona und Masken stellen.

Aktion geht bis 31. März

Noch bis zum 31. März können Kinder Briefe und Bilder an die Teddy-Docs in Göttingen schicken: Teddy-Doc, Theaterstraße 21 a, 37073 Göttingen. Wichtig: Bitte nicht vergessen, eine Adresse für die Antwort anzugeben!

Madleen Khazim

Reporterin
Madleen Khazim

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