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Proteste gegen Ausgangsbeschränkungen

Frankfurt und Kassel - Proteste gegen Ausgangsbeschränkungen

© dpa

In Frankfurt und Kassel haben insgesamt einige hundert Menschen gegen die Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie protestiert. Die Demonstrationen verliefen nach Polizeiangaben friedlich.

Im Frankfurter Bahnhofsviertel waren zwischen 20.30 Uhr und 22.00 Uhr etwa 300 Menschen unterwegs. Sie trugen Plakate und einige zündeten stark rauchende Feuerwerkskörper. Die Demonstration war zuvor angemeldet worden. In der Kasseler Innenstadt versammelten sich rund 50 Menschen zu einem halbstündigen, nicht genehmigten Protestzug. Die Corona-Abstandsregeln wurden dabei laut Polizei weitestgehend eingehalten.

Wenn in einer Stadt oder einem Landkreis die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz (Ansteckungen binnen sieben Tagen pro 100 000 Einwohner) an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 liegt, dann gelten Ausgangsbeschränkungen zwischen 22.00 Uhr und 5.00 Uhr. Dies ist derzeit in fast allen hessischen Gemeinden der Fall, auch in Frankfurt und Kassel.

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