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Erster Schultag mit Notbremse reibungslos

Hessisches Kultusministerium - Erster Schultag mit Notbremse reibungslos

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Symbolbild

Die erste hessische Schulwoche unter teils strengeren Vorgaben der Bundes-Notbremse zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ist nach Angaben des Kultusministeriums ohne größere Probleme gestartet.

Unter anderem im Kreis Groß-Gerau und in der Stadt Kassel habe der Wechsel in den Distanzunterricht den Rückmeldungen zufolge reibungslos geklappt, sagte ein Sprecher in Wiesbaden auf dpa-Anfrage. Nur in Einzelfällen hätten Kinder vor den Schultoren gestanden.

Distanzunterricht auch bald in Wiesbaden

Weitere Städte und Kreise bereiten sich nach den Worten des Ministeriumssprecher darauf vor, ab Dienstag in den Distanzunterricht zu wechseln, darunter Wiesbaden und Hanau sowie der Main-Kinzig-Kreis. In vielen anderen Kommunen seien die Kinder und Jugendlichen wegen der hohen Zahlen von Corona-Infizierten ohnehin bereits überwiegend nicht mehr in den Schulen unterrichtet worden, sagte der Sprecher. Dazu zählten die Kreise Hersfeld-Rotenburg, Fulda und Marburg-Biedenkopf sowie die Stadt Marburg.

So greift die Notbremse in Schulen

Die Bundes-Notbremse greift an den Schulen folgendermaßen: Übersteigt die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen in einer kreisfreien Stadt oder einem Kreis an drei aufeinander folgenden Tagen den Wert von 165, werden die Schulen ab dem übernächsten Tag geschlossen. Alle Schülerinnen und Schüler haben dann Distanzunterricht bei Ausnahmen für Abschlussklassen und Förderschulen, die im Wechselbetrieb bleiben. In elf Landkreisen und Städten lag die 7-Tage-Inzidenz in den letzten Tagen konstant über der Marke von 165. Deshalb waren die Schüler dort sofort von der Notbremse betroffen. Das geht aus einer Übersicht des Sozialministeriums hervor

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