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Rentner in Volkmarsen getötet: BGH hebt Urteil auf

Rentner in Volkmarsen getötet - BGH hebt Kasseler Urteil auf

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Symbolbild

Wegen eines Rechtsfehlers hat der Bundesgerichtshof das Urteil gegen einen wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilten Mannes aus Fulda aufgehoben. Er hatte im Jahr 2018 einen Mann in Volkmarsen-Lütersheim erschlagen. Das Landgericht Kassel habe zwar das Tatgeschehen korrekt festgestellt, seinen Schuldspruch dann aber stellenweise falsch begründet, befanden die obersten Richter in Karlsruhe in ihrem am Montag veröffentlichten Beschluss.

Verfahren geht zurück nach Kassel

Damit folgten sie in Teilen dem Revisionsantrag des Verurteilten und gaben das Verfahren zur Neuverhandlung nach Kassel zurück. Gleichzeitig befanden sie, dass der Mann nicht zusätzlich der "besonders schweren Brandstiftung" sondern nur der "Brandstiftung" schuldig sei. Daher müsse die Gesamtstrafe entsprechend angepasst werden.

Haus angezündet und Kreditkarten erbeutet

Der bei seiner Verurteilung im Mai vergangenen Jahres 40 Jahre alte Mann hatte 2018 in Volkmarsen-Lütersheim (Kreis Waldeck-Frankenberg) einen 79 Jahre alten Rentner in dessen Haus erschlagen, um an sein Geld zu kommen. Anschließend zündete er das Anwesen an. Mit den erbeuteten Kreditkarten richtete der 40-Jährige einen Schaden von rund 3000 Euro an.

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