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Schiedsrichter-Kopfnuss: Verfahren eingestellt

Schiedrichter-Kopfnuss - 39-Jähriger muss Schmerzensgeld zahlen

© dpa

Symbolbild

Nach einer Kopfnuss-Attacke gegen einen Schiedsrichter muss ein 39-jähriger Kreisliga-Fußballer 1.000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Das Verfahren am Amtsgericht Fritzlar wurde eingestellt. Das hat ein Sprecher der Staatsanwaltschaft auf FFH-Anfrage mitgeteilt. 

Schiedsrichter musste für drei Tage ins Krankenhaus

Im September 2019 soll der 39-Jährige dem Schiedsrichter einen so heftigen Kopfstoß verpasst haben, dass dieser ohnmächtig wurde. Der Grund für die Attacke: Der Mann soll sauer über eine gelb-rote Karte gewesen sein, mit der er vom Platz verwiesen werden sollte. Das hat ein Augenzeuge im FFH-Gespräch gesagt. Der Schiedsrichter verlor kurzzeitig das Bewusstsein, musste mit einer Gehirnerschütterung für drei Tage ins Krankenhaus. Vom Kreisportgericht Schwalm-Eder wurde der Angeklagte zuvor schon für 48 Spiele gesperrt. 

Madleen Khazim

Reporterin
Madleen Khazim

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