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Uni Kassel: Gewerkschaftsstreik

Warnstreik an der Uni Kassel - "Eine Unsicherheit im Leben"

Hochschulangestellte der Universität Kassel haben sich Mittwoch vor der Mensa zum Streik versammelt. Sie wollten damit auf die Situation der befristeten Mitarbeiter aufmerksam machen.

Dazu gab es auch ein Programm mit Workshops zum Thema "Stärkung der Gewerkschaften an der Uni Kassel".

Rund 90 Prozent befristete Verträge

Das Hochschulpersonal hat überwigend nur befristete Verträge - trotz Promotion oder guter Berufserfahrung. Die damit einhergehnden schwierigen Lebenssituationen belasten die Lehrenden stark. Selbst nach 10 Jahre langer Arbeit in der Universität sei eine unbefristete Stelle nur schwer zu bekommen, erzählen Streikende im FFH-Gespräch.

Warnstreik vor den Tarifverhandlungen

Die Gewerkschaften Verdi und GEW haben beide zu diesem Streik aufgerufen. Diese haben einen Katalog mit Forderungen vorbereitet. Zu denen gehören Entgelderhöhung, Entfristung an den Hochschulen und Eingliederung der studentischen Hilfskräfte in den Tarifvertrag. Innenminister Beut sieht die Forderungen allerdings als "völlig überzogen" an.

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